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Dynamo Dresden

Dynamo Dresden

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
VfL Bochum

VfL Bochum


DYNAMO DRESDEN
VFL BOCHUM
15.
30.
45.


60.
75.
90.









Dresden bewahrt Heimserie - Maltritz verletzt

Aoudia verabschiedet sich frühzeitig

Dynamo Dresden blieb zwar auch im siebten Heimspiel in Folge ungeschlagen, musste sich in einem mäßigen Spiel gegen den VfL Bochum aber mit einer Nullnummer abfinden. Tore fielen zwar keine, für Diskussionsstoff war dennoch gesorgt: Ein Platzverweis ließ dabei die Emotionen der Heim-Fans aufkochen. Sportlich war es ein leistungsgerechtes Remis, das weder den Sachsen noch den Bochumern wirklich weiter hilft.

Bochums Jungwirth im Duell mit Poté (re.)
Überflieger: Bochums Jungwirth im Duell mit Poté (re.).
© picture allianceZoomansicht

Dresdens Coach Olaf Janßen verpasste seiner Mannschaft nach der 1:3-Schlappe in Köln einen offensiveren Touch und brachte mit Poté (nach Gelb-Sperre) und Aoudia eine Doppelspitze. Außerdem kehrte auch Koch nach abgesessener Sperre in die Startelf zurück. Leistner, Milde und der Ex-Bochumer Dedic rotierten raus.

Auf der anderen Seite musste Bochums Trainer Peter Neururer kräftig rotieren. Im Vergleich zur 0:4-Klatsche gegen Union Berlin fehlten Fabian (Muskelfaserriss), Freier (Innenbanddehnung) und Sukuta-Pasu (Rückenprobleme), während Cwielong und Tiffert auf der Bank Platz nahmen. Neu dabei: Holthaus, Eyjolfsson, Acquistapace, Bulut und Aydin.

Die Dresdner begannen forsch und drückten zu Beginn der Partie gleich auf die Tube, Koch beschäftigte dann auch direkt VfL-Schlussmann Luthe (2., 6.). Erst nach acht Minuten setzten die Gäste ein erstes Ausrufezeichen, als Maltritz nach einem Freistoß den Ball nach Kirsten-Fehler abstaubte, zuvor aber klar im Abseits gestanden hatte. Das war Referee Christian Dingert nicht entgangen, weshalb es torlos weiterging. Vom VfL sollte das für lange Zeit die einzig nennenswerte Aktion gewesen sein, im Gegensatz zu den Sachsen, die in der 19. Minute großes Pech hatte, als Aoudia aus kurzer Distanz an den rechten Pfosten köpfte. Danach verflachte die durchschnittliche Begegnung jedoch zusehends. Die Akteure beschränkten sich auf intensive Zweikämpfe im Mittelfeld, kreierten keine weiteren nennenswerten Torchancen und gingen folglich torlos zum Pausentee.

Gyamerah feiert Zweitliga-Debüt - Aoudia sieht Rot

Bochums Luthe (Mi.) boxt den Ball weg
Im Getümmel: Bochums Luthe (Mi.) boxt den Ball weg.
© picture alliance

Den zweiten Durchgang begangen beide Teams mit frischem Personal: Bei den Dresdnern ersetzte Fiel den ein wenig glücklos agierenden Koch, während auf der Gegenseite Butscher für Maltritz kam, der vor der Pause eine Ellenbogenverletzung erlitten hatte und deshalb nicht weitermachen konnte. Am Spielverlauf änderte sich dennoch nichts. Dynamo blieb zwar auch nach Wiederanpfiff aktiver, setzte über Aoudia ein erstes Ausrufezeichen (52.), agierte ansonsten aber meist glücklos in der Offensive. Der VfL machte es allerdings nicht besser und kam ebenfalls nicht in aussichtsreiche Positionen.

Es blieb demnach ein Spiel auf überschaubarem Niveau, das weniger von seiner Klasse, als von seiner Spannung lebte. Immerhin stimmte hüben wie drüben der Einsatz - in den Zweikämpfen ging es durchaus zünftig zur Sache. Zahlreiche Spielunterbrechungen und einige wenig erfolgreiche Freistöße auf beiden Seiten waren das Resultat. In der 71. Minute kochten dann die Emotionen hoch, als Aoudia im Kopfballduell den Ellenbogen ausfuhr und Gegenspieler Jungwirth unglücklich im Gesicht traf. Referee Dingert zückte umgehend Rot und zog sich damit den Unmut der Heim-Fans zu. Es war eine harte, aber vertretbare Entscheidung.

So oder so mussten die Sachsen die Schlussphase nun in Unterzahl bestreiten. Zudem witterte Neururer nun Morgenluft, wechselte offensiv und brachte mit Cwielong für Holthaus einen Angreifer für einen Defensiven. Die Bochumer hatten die Rechnung allerdings ohne die SGD gemacht, denn Dresden drängte trotzdem auf den Führungstreffer. Der eingewechselte Dedic hatte diesen in der 82. Minute auch auf dem Fuß. Dem Slowenen fehlte es aber an Entschlossenheit im Abschluss. Auf der Gegenseite machte es Gyamerah nicht besser: Der 18-jährige, der zuvor für Latza gekommen war und so sein Zweitliga-Debüt gegeben hatte, schloss einen vielversprechenden Konter nicht konsequent ab (86.), sodass es letzten Endes wie schon in der Hinrunde bei einer Punkteteilung blieb - diesmal war es allerdings eine Nullnummer.

Damit verabschieden sich beide Mannschaften in die Winterpause. Im neuen Jahr wird es für Dresden am Samstag, den 8. Februar, ab 13 Uhr bei Union Berlin wieder ernst. Bochum empfängt tags zuvor (18.30 Uhr) den FSV Frankfurt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Dynamo Dresden
Aufstellung:
Kirsten (4,5) - 
T. Schulz (3,5) , 
Bregerie (4)    
Susac (4) , 
Schuppan (3,5) - 
Losilla (4)    
Kempe (5)    
R. Koch (4)    
Ouali (4,5) - 
Poté (5)    
Aoudia (4)    

Einwechslungen:
46. Fiel (3,5) für R. Koch
70. Dedic für Poté

Trainer:
Janßen
VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (3)    
Eyjolfsson (3)    
Maltritz (3,5)    
Acquistapace (3,5) , 
Holthaus (4,5)    
Latza (4,5)        
Jungwirth (4) - 
O. Bulut (5) , 
Tasaka (4) , 
Bastians (5)    
Aydin (4)

Einwechslungen:
46. Butscher (3,5) für Maltritz
66. Gyamerah für Latza
77. Cwielong für Holthaus

Trainer:
Neururer

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Rote Karten
Dresden:
Aoudia
(71., grobes Foulspiel, Jungwirth)
Bochum:
-
Gelbe Karten
Dresden:
Kempe
(1. Gelbe Karte)
,
Losilla
(3.)
Bochum:
Eyjolfsson
(3. Gelbe Karte)
,
Latza
(2.)
,
Bastians
(1.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
13
4x
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Spielinfo

Anstoß:
20.12.2013 18:30 Uhr
Stadion:
Glücksgas-Stadion, Dresden
Zuschauer:
27872
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Gries)   Note 2
klare Linie in einem nicht leicht zu leitenden Spiel. Der Platzverweis war eine harte, aber vertretbare Entscheidung.
Spieler des Spiels:
Holmar Örn Eyjolfsson
konsequent und zweikampfstark, nahm Ouali weitgehend aus dem Spiel.

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