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FC St. Pauli

FC St. Pauli

0
:
2

Halbzeitstand
0:0
Karlsruher SC

Karlsruher SC


FC ST. PAULI
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.


60.
75.
90.















St. Pauli verliert das Verfolgerduell

Perfekter Jahresabschluss dank Micanski und Torres

Der Karlsruher SC hat das sportlich sehr erfolgreiche Jahr 2013 mit einem Sieg beschlossen. Die Badener gewannen das Verfolgerduell beim FC St. Pauli mit 2:0 und profitierten dabei besonders von ihrer konsequenten Defensivarbeit. Die Hamburger hingegen wirkten über weite Strecken ratlos und fanden keine Mittel, die KSC-Defensive zu überwinden. Somit muss St. Paulis Interimstrainer Roland Vrabec mit einer Niederlage in die Vertragsverhandlungen gehen.

Intensives Duell: Wie hier zwischen Selcuk Alibaz (KSC, li.) und St. Paulis Fin Bartels, waren kampfbetonte Duelle an der Tagesordnung.
© picture allianceZoomansicht

In seinem letzten Spiel als Interimscoach wechselte Roland Vrabec auf Seiten der Hausherren nach dem 2:0 bei 1860 München zweimal Personal: Kringe und Nöthe mussten auf der Bank Platz nehmen, der wiedergenesene Maier und Halstenberg liefen von Beginn an auf. Auch KSC-Coach Markus Kauczinski nahm zwei Veränderungen im Vergleich zum 3:3 gegen Frankfurt vor: Schwertfeger und Kempe begannen anstelle von Yabo (Adduktorenzerrung) und Vitzthum (Bank).

Freistoß als Weckruf für die Hausherren

Die Anfangsphase gehörte den Gästen aus Karlsruhe, die den Ball schön laufen ließen, aber nicht gefährlich vor Tschauner auftauchten. Es dauerte allerdings nicht lange, dann geriet ein Foul von Kempe zum Weckruf für die Hausherren (6.). Der Karlsruher holte Rzatkowski direkt vor dem Sechzehner von den Beinen und Maier setzte den fälligen Freistoß in die Mauer. Da auch Kallas Kopfball über die Latte ging, blieb die Szene letztlich ohne Konsequenzen.

Dennoch hatte die Situation Einfluss auf den weiteren Verlauf des Spiels. Denn St. Pauli wachte nach dem Freistoß auf, spielte aktiver und kam besonders durch schnelles Umschaltspiel immer wieder gefährlich in den Strafraum. Doch Halstenberg scheiterte gleich zweimal (10.), Schachtens Versuch wurde geblockt (12.) und auch Rzatkowski hatte kein Glück (17.).

In der Folge gelang es den Karlsruhern, sich immer besser auf die Vrabec-Elf einzustellen. Geschickt machten die Gäste die Räume eng und ließen kaum noch Angriffe zu. St. Pauli lief sich immer wieder fest und konnte keine Flanken platziert vor das Tor bringen. Da auch der KSC kaum etwas für das Offensivspiel tat, sanken Tempo und Unterhaltungswert deutlich. Erst kurz vor dem Pausenpfiff sorgten die Hausherren wieder für einen Höhepunkt, als Halstenberg Orlishausen mit einem Distanzschuss prüfte (44.).

Gleiches Bild in Durchgang zwei

Im zweiten Durchgang gab es ein kaum verändertes Bild: Karlsruhe machte die Räume eng und St. Pauli suchte immer verzweifelter nach Wegen durch die Abwehrreihe der Gäste. Da die Zweikämpfe auch weiterhin von beiden Mannschaften intensiv geführt wurden, bekamen die Hamburger durch Standards ihre Chancen. Halstenberg setzte einen Schuss über die Latte (54.) und Mauersberger konnte einen weiteren Freistoß aus der Gefahrenzone köpfen (58.).

Roland Vrabec, Interimscoach FC St. Pauli
Roland Vrabec muss mit einer Niederlage in die Vertragsverhandlungen gehen und hofft, vom Interimstrainer zur "Dauerlösung" befördert zu werden.
© picture allianceZoomansicht

Während sich die Kiezkicker immer wieder festliefen, gingen die Badener nach einem Konter in Führung: Torres steckte den Ball zu Hennings durch, der von einem Missverständnis zwischen Tschauner und Thorandt profitierte. Das Leder landete bei Micanski, der zum 1:0 einnetzte (63.). Vrabec reagierte, brachte nach Nöthe für Nehrig (46.) auch noch Verhoek für Maier, um die Offensive zu stärken (66.).

Trotz der deutlich offensiveren Ausrichtung standen die Kiezkicker der eng stehenden Karlsruher Mannschaft aber ratlos gegenüber, fanden kaum noch Wege vor das Tor und konnten sich auch keine Standardsituationen in aussichtsreichen Positionen mehr erspielen. Stattdessen legte Karlsruhe den zweiten Treffer nach Konter nach: Micanski steckte das Leder auf Torres durch, der aus spitzem Winkel unter die Latte traf (84.). Damit sorgte Torres für einen perfekten Abschluss des ereignisreichen Jahres, in dem der KSC die Wiederaufstieg schaffte, in Liga zwei eine überzeugende Hinrunde spielte und mit 31 Punkten zufrieden in die Winterpause gehen kann.

Nach der Pause geht es für St. Pauli am Sonntag (09. Februar, 13.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld weiter. Der KSC empfängt zeitgleich den FC Ingolstadt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Tschauner (3) - 
Nehrig (4)    
Thorandt (3) , 
Mohr (4) , 
Schachten (3)    
Buchtmann (5)    
Halstenberg (3,5)    
Kalla (4)    
Rzatkowski (5)    
Bartels (4) , 
Maier (5)    

Einwechslungen:
46. Nöthe (5) für Nehrig
66. Verhoek     für Maier
84. Gregoritsch für Rzatkowski

Trainer:
Vrabec
Karlsruher SC
Aufstellung:
Orlishausen (2,5)    
Klingmann (3) , 
Gordon (3)    
Mauersberger (2,5) , 
Kempe (3)    
Schwertfeger (3)    
Peitz (3)    
Torres (2)    
Hennings (2,5)    
Alibaz (3)    
Micanski (1,5)        

Einwechslungen:
71. Nazarov     für Hennings
90. Vitzthum für Micanski
90. + 3 Gulde für Alibaz

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Micanski (63., Rechtsschuss, Hennings)
0:2
Torres (84., Rechtsschuss, Micanski)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Schachten
(2. Gelbe Karte)
,
Halstenberg
(3.)
,
Buchtmann
(9.)
,
Verhoek
(2.)
Karlsruhe:
Kempe
(6. Gelbe Karte)
,
Peitz
(9.)
,
Gordon
(3.)
,
Nazarov
(3.)
,
Schwertfeger
(1.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
10
6x
 
2.
Riemann, Manuel
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VfL Bochum
10
5x
 
3.
Himmelmann, Robin
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FC St. Pauli
10
4x
 
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
10
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5.
Lomb, Niklas
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SV Sandhausen
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Spielinfo

Anstoß:
20.12.2013 18:30 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
29063 (ausverkauft)
Spielnote:  3
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 5
auch ohne spielentscheidende Fehler ein ganz schwacher Auftritt, ohne klare Linie, mit vielen Fehlern in der Zweikampfbewertung.
Spieler des Spiels:
Ilijan Micanski
Mister Effektiv, entschied das Spiel mit Tor und Vorlage.

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