Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
1860 München

1860 München

1
:
3

Halbzeitstand
1:2
Dynamo Dresden

Dynamo Dresden


1860 MÜNCHEN
DYNAMO DRESDEN
15.
30.
45.





60.
75.
90.










Stark sieht die 5. Gelbe - Ouali trifft nur den Balken

Poté und Dedic ebnen den Weg

Dresden sicherte sich in einem intensiven Duell bei 1860 einen verdienten Auswärtserfolg und setzt seine Erfolgsserie fort. In einer turbulenten Anfangsphase hatte das leidenschaftlichere Dynamo nach seinem Blitzstart und dem folgenden Ausgleich postwendend eine Antwort parat. Auch im zweiten Durchgang hielten die Sachsen die über weite Strecken einfallslosen Löwen mit hoher Laufintensität und kompakter Defensive in Schach und entschieden die Partie in der Nachspielzeit.

Poté jubelt, Funkel ist bedient
Unterschiedliche Gefühlswelten: Mickael Poté empfängt Glückwünsche, 1860-Coach Friedhelm Funkel ist bedient.
© picture allianceZoomansicht

1860-Coach Friedhelm Funkel tauschte im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Karlsruhe einmal Personal aus: Friend startete für Tomasov.

Auch Dresdens Trainer Olaf Janßen brachte gegenüber dem 1:0-Sieg gegen Cottbus einen Neuen: Gueye kam für Trojan zum Zug, rückte auf die Rechtsverteidigerposition und Menz auf die Sechs.

Dynamo erwischte in München einen Traumstart: Nach Susacs Steilpass aus dem Mittelfeld stürmte Poté nach vorne. Bülows Grätsche kam zu spät, frei vor Kiraly netzte der Angreifer von halblinks überlegt mit einem Schlenzer ins rechte Eck ein (2.).

Die Taktik Janßens - hohe Laufintensität, frühes Pressing und Überzahl in Ballnähe - machte 1860 das Leben sehr schwer. Gelang es den Löwen, sich durchs Mittelfeld zu spielen, war viel Platz, aber noch stimmte die Präzision in der gegnerischen Hälfte nicht. Nach einem Standard aber war die Funkel-Elf zurück: Stark brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld an den Fünfer. Vallori stieg hoch und nickte ins rechte Eck ein (9.).

Die Freude der Münchner währte jedoch nicht lange: Losilla schnappte Stahl den Ball vor dem Strafraum weg und machte sich auf Richtung Tor. Der Mittelfeldmann legte an Kiraly vorbei quer zum mitgelaufenen Dedic, der die Kugel aus neun Metern ins leere Tor schob (12.).

Rasant ging es auch in der Folge hin und her zwischen den Strafräumen, häufig zu Lasten der Genauigkeit. Die Gastgeber hatten große Mühe, sich gegen einen klug verteidigenden Gegner in Position zu bringen. Auch der oft hoch angespielte Friend konnte die Bälle zu selten an den eigenen Mann bringen.

Zwingende Chancen blieben Fehlanzeige. Adlung prüfte Kirsten per Freistoß (19.), der Keeper war auch gegen Friend auf dem Posten (29.) und sah seine einsatzfreudigen Vorderleute immer wieder blitzschnell umschalten. Die Endphase vor dem Kabinengang gehörte Dynamo. Koch scheiterte an Kiraly (30.) und blieb wenig später (36.) genau wie Dedic (38.) in günstiger Position an einem Abwehrbein hängen.

Tomasov ersetzte bei den Löwen mit Wiederanpfiff den glücklosen Lauth. Die Sachsen blieben ihrer Marschroute treu, attackierten nach wie vor früh und zeigten so an, dass sie sich weiterhin nicht zu verstecken gedachten. Und die Janßen-Elf stand dicht vor dem 1:3: Nach Potés toller Vorarbeit nagelte Ouali das Leder an den Balken (50.).

Bei 1860 blieb vieles Stückwerk und dem Zufall geschuldet, mehr oder minder gefährliche Abschlüsse von Tomasov (57.) und Stark (61.) standen für die Münchner zu Buche. Wacher, zielstrebiger und dadurch gefährlicher waren die Gäste (Ouali, 59., Poté, 63.), die danach aber ihrem kräftezehrenden Spiel Tribut zollten und sich tiefer staffelten.

Die Löwen eroberten so klare Feldvorteile, blieben aber einfallslos und kamen immer wieder ausschließlich über das Zentrum zum Abschluss (Stoppelkamp, 67., Stark, 68., Tomasov, 75.). Mehr aber kam lange Zeit nicht mehr von enttäuschenden Löwen, Dresden war dem 1:3 näher (Aoudia, Koch). Nachdem Kirsten Valloris Kopfball entschärft hatte (88.), fiel Tor Nummer drei auch noch: Nach Hertners Foul an Koch verwandelte Aoudia den fälligen Elfmeter sicher zum Endstand, der Dynamo im Tableau an den Münchnern vorbei ziehen ließ.

1860 ist am kommenden Samstag (13 Uhr) bei Arminia Bielefeld zu Gast. Dresden, das nunmehr zehn Punkte aus den letzten vier Spielen holte, empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) Erzgebirge Aue.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
Kiraly (3) - 
Wojtkowiak (4)    
Vallori (4)        
Bülow (4) , 
Hertner (4,5) - 
Y. Stark (3,5)    
D. Stahl (5)        
Stoppelkamp (4,5)    
Adlung (4,5) - 
Lauth (5,5)    
Friend (4)

Einwechslungen:
46. Tomasov (3,5) für Lauth
81. Koussou für D. Stahl

Trainer:
Funkel
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Kirsten (3) - 
Gueye (3) , 
Bregerie (3)    
Susac (2,5) , 
T. Schulz (3,5) - 
Menz (3)    
Losilla (2) - 
R. Koch (3,5)    
Ouali (3,5)    
Poté (2,5)        
Dedic (3)        

Einwechslungen:
70. Aoudia     für Dedic
80. Leistner für Poté
90. + 4 Schuppan für Ouali

Trainer:
Janßen

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Poté (2., Rechtsschuss, Susac)
1:1
Vallori (9., Kopfball, Y. Stark)
1:2
Dedic (10., Rechtsschuss, Losilla)
1:3
Aoudia (90. + 3, Foulelfmeter, Rechtsschuss, R. Koch)
Gelbe Karten
TSV 1860:
Wojtkowiak
(1. Gelbe Karte)
,
Stoppelkamp
(2.)
,
D. Stahl
(1.)
,
Y. Stark
(5., gesperrt)
Dresden:
Menz
(4. Gelbe Karte)
,
R. Koch
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
03.11.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
23500
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Gries)   Note 2
mit einer klaren Linie in einem schwer zu leitenden Spiel. Auch die Elfmeter-Entscheidung war vertretbar.
Spieler des Spiels:
Anthony Losilla
Dreh- und Angelpunkt im Dynamo-Spiel, starke Vorarbeit beim 1:2.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine