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SC Paderborn 07

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1. FC Kaiserslautern

 

0:1 (0:0)

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SC Paderborn 07
1. FC Kaiserslautern
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.












Paderborn insbesondere in Hälfte zwei zu harmlos

Zoller sorgt für FCK-Auftakt nach Maß

Der SC Paderborn kann gegen den 1. FC Kaiserslautern einfach nicht gewinnen. Auch im neunten Spiel gegen die Pfälzer gelang den Ostwestfalen kein Sieg, während dem Mitfavoriten auf den Aufstieg durch den 1:0-Erfolg ein Einstand nach Maß gelang. Zwar taten sich die Lauterer gegen die defensiv gut postierten und auf Konter lauernden Ostwestfalen zunächst schwer, gewannen aber am Ende nicht nur aufgrund eines deutlichen Plus' an Spielanteilen verdient.

Jan Simunek, Elias Kachunga (v.li.)
Den Ball im Fokus: FCK-Verteidiger Jan Simunek (li.) und Paderborns Elias Kachunga.
© picture allianceZoomansicht

Paderborns neuer Coach André Breitenreiter setzte zum Start auf drei Neuzugänge: Hünemeier (Cottbus) und Amedick (Eintracht Frankfurt) in der Innenverteidigung sowie der Niederländer ten Voorde (Nijmwegen) im Angriff.

FCK-Trainer Franco Foda baute beim Mitfavoriten auf den Aufstieg sogar auf vier Neue: Ring (Helsinki/ Gladbach) begann im defensiven Mittelfeld. Auf den offensiven Außen starteten Matmour (Eintracht Frankfurt) und Gaus (FSV Frankfurt). Im Angriff stand Zoller (Osnabrück) in der Anfangself.

Beide Mannschaften starteten mit engagierter Zweikampfführung in die Partie. Vor allem die Pfälzer waren um Initiative bemüht, während Paderborn eher abwartend agierte und auf Konter lauerte. Trotz mehr Spielanteilen taten sich die "Roten Teufel" aber schwer, zum Abschluss zu kommen, weil die Ostwestfalen insbesondere im defensiven Zentrum sehr aufmerksam agierten.

Und so kam es, dass statt des FCK fast aus dem Nichts Paderborn die ersten guten Torchancen hatte: Zunächst war es ten Voorde, der nach einer Kopfballverlängerung von Saglik aus halbrechter Position am glänzend reagierenden Sippel scheiterte (16.). Kurz darauf war es Saglik selbst, der den FCK-Keeper mit einem tückischen Aufsetzer aus der Distanz zur nächsten schwierigen Abwehraktion zwang (19.). Nach dem anschließenden Eckball musste Sippel gegen ten Voorde gleich ein drittes Mal binnen kurzer Zeit in höchster Not eingreifen, nachdem sich seine Abwehr mit der Abseitsfalle spekuliert hatte (20.).

Trotz optischer Überlegenheit taten sich die Lauterer auch in der Folge nicht leicht. Etwas Pech hatte Matmour in der 27. Minute, dessen Schuss aus zentraler Position von Hünemeiers Arm - der allerdings gerade dabei war, diesen hinter den Rücken zu ziehen - abgefälscht wurde. Wenig später verzog der agile Ring nach kleinem Sololauf um ein paar Meter (29.). Echte Torgefahr blieb vor dem Tor von Kruse aber Mangelware. Auf der Gegenseite hatte Vrancic mit einem Freistoß, der Sippel kaum Mühe bereitete, immerhin noch eine Halbchance (44.). Auf der Gegenseite vergab Karl dann doch noch eine gute Kopfballgelegenheit für die Pfälzer, weil er den Ball am langen Pfosten nicht richtig traf (45.).

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Zoller bleibt eiskalt

Auch nach Wiederbeginn waren die Pfälzer gleich wieder das aktivere Team. Und anders als in der ersten Hälfte kamen die Ostwestfalen nun auch kaum mehr zu eigenen Befreiungsaktionen. Dennoch: Echte Torgefahr erzeugte der FCK auch in den zweiten 45 Minuten lange Zeit nicht, weil Paderborn in der Defensive weiterhin aufmerksam verteidigte.

In der 68. Minute war es dann aber passiert: Idrissou verlängert eine Hereingabe von der rechten Seite im Strafraum zu Zoller, der in seinem ersten Pflichtspiel für den FCK prompt per Aufsetzer aus spitzem Winkel eiskalt ins lange Eck einschoss. Während sich danach auf Paderborner Seite Vrancic bei einem Freistoß unglücklich im Leistenbereich verletzte (77.), verpassten die Pfälzer gleich mehrfach große Chancen auf die Vorentscheidung. So schaltete Idrissou in bester Position, das leere Tor vor sich, zweimal nicht schnell genug (79., 84.), beziehungsweise scheiterte, wie auch der eingewechselte Occean (82.), zweimal an Kruse (82., 84.).

In den letzten Spielminuten warf die Breitenreiter-Elf alles nach vorne. Doch Sippel vereitelte kleinere Schussgelegenheiten von Brückner und Kachunga (89.) sowie Wemmer (90.+2) in souveräner Manier.

Am zweiten Spieltag reist Paderborn am nächsten Sonntag (13.30 Uhr) nach Cottbus. Kaiserslautern feiert seine Heimpremiere 2013/14 dagegen bereits am kommenden Freitag (20.30 Uhr) gegen Ingolstadt.

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© picture alliance

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20.07.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (2,5) - 
Wemmer (3)    
Amedick (4) , 
Hünemeier (3)    
Bertels (4)    
Vrancic (4)    
Demme (4)    
Kachunga (4,5) , 
Brückner (4) - 
ten Voorde (4,5)    
Saglik (4)

Einwechslungen:
68. Sané für ten Voorde
76. Zeitz     für Vrancic
80. Vucinovic für Demme

Trainer:
Breitenreiter
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (2) - 
Dick (2,5)    
Simunek (3) , 
Orban (3) , 
Löwe (3,5) - 
Karl (2,5)    
Ring (3)    
Matmour (4,5) , 
Gaus (4)        
Zoller (3)        
Idrissou (4,5)

Einwechslungen:
71. Occean für Zoller
72. Borysiuk für Ring
90. + 3 Wooten für Gaus

Trainer:
Foda

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Zoller (68., Rechtsschuss, Idrissou)
Gelbe Karten
Paderborn:
Bertels
(1. Gelbe Karte)
,
Wemmer
(1.)
,
Zeitz
(1.)
K'lautern:
Karl
(1. Gelbe Karte)
,
Gaus
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
20.07.2013 13:00 Uhr
Stadion:
Benteler-Arena, Paderborn
Zuschauer:
10022
Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)   Note 2,5
Unsicherheiten bei der Zweikampfbeurteilung, agierte bei den Diskussionen um den regulären Treffer sehr umsichtig.
Spieler des Spiels:
Tobias Sippel
hielt die Gäste mit Paraden gegen ten Voorde (15.) und Saglik (18.) im Spiel und sicherte gegen Brückner (88.) den Dreier.
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