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SV Sandhausen

 - 

Eintracht Braunschweig

 

1:3 (0:2)

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SV Sandhausen
Eintracht Braunschweig
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.












SVS kann gegen Braunschweig weiterhin nicht gewinnen

Kumbela stellt die Weichen auf Sieg

Sandhausen kann gegen die Braunschweiger Eintracht einfach nicht gewinnen. Auch im neunten Pflichtspiel (2. Liga, 3. Liga, DFB-Pokal) reichte es für den SVS nicht zum Sieg. In einem vor allem im ersten Durchgang einseitigen Duell machten die Löwen früh alles klar, führten zur Pause bereits mit 2:0 und ließen danach nicht mehr viel anbrennen. Braunschweig befindet sich damit weiter klar auf Aufstiegskurs, während die Situation beim Kellerkind, das zum fünften Mal in Folge ohne Dreier blieb, immer bedrohlicher wird.

Braunschweigs Kumbela (re.) kurz vor dem frühen Führung
Gleich klingelt's: Braunschweigs Kumbela (re.) kurz vor dem frühen Führung.
© picture allianceZoomansicht

Sandhausens Trainer Hans-Jürgen Boysen konnte nach dem 1:2 beim MSV Duisburg auf Keeper Ischdonat (Kapselriss), Mittelfeldmann Ulm (Rachenentzündung) sowie Kapitän und Toptorjäger Löning (Knorpelschaden im Knie) nicht zählen. Kandziora und Adler mussten zudem mit der Bank vorliebnehmen. Langer (Tor), Achenbach (nach Gelb-Sperre), Mäkelä, Yun und Riemann standen dafür in der Startelf.

Ebenfalls fünf Wechsel führte Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht im Vergleich zum 0:3 bei Hertha BSC durch: Saisondebütant Petkovic (Tor), Kessel, Bohl, Vrancic und Ademi erhielten den Vorzug vor Davari (Tor), dem gelbgesperrten Dogan, Pfitzner, Kratz und Petersch.

Die Braunschweiger benötigten gerade mal vier Minuten, um in Führung zu gehen: Nachdem Petkovic einen fulminanten Fießer-Fernschuss pariert hatte (3.) lief der Konter über Vrancic, der einen feinen Pass genau in den Lauf von Kumbela spielte. Olajengbesi wollte den Deutsch-Kongolesen noch aufhalten, rannte dabei allerdings Mitspieler Schauerte über den Haufen und eröffnete Kumbela so die Schusschance. Der Torjäger erledigte seinen Job und vollendete flach aus 17 Metern ins linke untere Eck (4.). Nur eine Minute später hätte er direkt nachlegen können, allerdings zielte der 28-Jährige diesmal aus spitzem Winkel zu ungenau (5.).

Sämtliche Überlegungen der Sandhäuser waren damit früh hinfällig, der SVS musste gegen den Tabellenzweiten einem Rückstand hinterherjagen. Zunächst war an eine Aufholjagd aber nicht zu denken, zu nervös und zu verunsichert präsentierten sich die Gastgeber nach dem 0:1 - Elabdellaoui (11.) vergab die nächste Möglichkeit der Löwen.

Yun rückt ins Rampenlicht - Kumbela schlägt erneut zu

Petkovic empfahl sich mit ein paar guten Paraden für weitere Aufgaben
Gute Argumente: Petkovic empfahl sich mit ein paar guten Paraden für weitere Aufgaben.
© picture allianceZoomansicht

Mit zunehmender Spieldauer fing sich Sandhausen aber wieder. Die Badener wollten über den Kampf ins Spiel finden und erhöhten folglich die Intensität. Offensiv fehlte es dem Kellerkind allerdings an Ideen, sodass der lange Ball meist als Option gewählt wurde. Damit hatte die Gäste-Abwehr keine allzu großen Probleme. Die Eintracht spielte derweil geduldig, vergaß in dieser Phase aber, weiter Druck nach vorne zu entwickeln und erlaubte sich zum Unmut von Lieberknecht zahlreiche Fehlpässe. Die Folge: Torraumszenen waren nun nicht mehr zusehen, die Partie plätscherte weitgehend ereignislos vor sich hin.

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Nach einer halben Stunde wurde es jedoch wieder lebhafter: Boland verzog aus der zweiten Reihe (32.), Sekunden danach zögerte Kumbela zu lange. Auf der Gegenseite rückte Yun ins Rampenlicht, der binnen weniger Minuten gleich zweimal gefährlich auftauchte. Zuerst scheiterte der Südkoreaner an Petkovic (35.), ehe er das Leder aus kurzer Distanz drüber jagte (37.). Zwei Minuten später schlug Kumbela auf der Gegenseite aber erneut zu: Kessel entwischte auf rechts und flankte ins Zentrum, wo der Deutsch-Kongolese aus zehn Metern per sehenswertem Seitfallzieher den 2:0-Pausenstand markierte.

Nach dem Wiederanpfiff keimte bei den Gastgebern allerdings neue Hoffnung auf, nachdem Mäkelä im Anschluss an eine Schauerte-Ecke aus kurzer Distanz verkürzt hatte (51.). Das Tor war Wasser auf die Mühlen der Sandhäuser, die danach mit mehr Elan und viel Leidenschaft auf den Ausgleich drängten. Der SVS betrieb großen Aufwand, allerdings ohne Ertrag. Im Ansatz war das alles gut anzusehen, nur fehlte der finale Pass. Auf der Gegenseite blieben die Niedersachsen vom Gegentreffer relativ unbeeindruckt. Die Eintracht fokussierte sich weiter auf eine stabile Deckung und setzte zudem immer wieder Nadelstiche (Ademi, 58.; Kumbela, 61.; Kessel 62.).

Wenn die Sandhäuser mal gefährlich vor Petkovic auftauchten, dann ausschließlich nach ruhenden Bällen - Riemann verzog an seinem 21. Geburtstag nach einem Schauerte-Freistoß aus 18 Metern nur knapp (66.). Derartige Aktionen durfte der SVS allerdings zu selten für sich verbuchen, sodass die Eintracht den Dreier mit viel Routine aus dem Hardtwaldstadion entführte. Der Sieg der Niedersachsen fiel sogar noch höher aus, denn in der 86. Minute beförderte Kruppke, der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder für die Eintracht als Joker zum Einsatz kam, nach Vrancic-Ecke per Kopf ins lange Eck zum 3:1 vollendete.

Beide Teams sind wieder am Sonntag, den 21. April (13.30 Uhr), wieder gefordert: Sandhausen gastiert dann bei der Berliner Hertha, Eintracht Braunschweig hat Erzgebirge Aue zu Gast.

12.04.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Langer (5) - 
Schauerte (3,5) , 
Pischorn (4,5)    
Olajengbesi (4) , 
Achenbach (3,5)    
Fießer (4) , 
Danneberg (4)    
Yun (3)    
A. Riemann (3,5) - 
Wooten (4,5)    
Mäkelä (3,5)    

Einwechslungen:
67. Falkenberg     für Danneberg
72. Dorn für Wooten
79. Beichler     für Yun

Trainer:
Boysen
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Petkovic (4,5) - 
Kessel (2) , 
Bicakcic (2,5) , 
Correia (3) , 
St. Bohl (3) - 
Theuerkauf (3) , 
Vrancic (2) - 
Elabdellaoui (4)    
Boland (3,5) - 
Ademi (3)    
Kumbela (1)                

Einwechslungen:
76. Kruppke     für Elabdellaoui
89. Merkel für Ademi
90. + 3 Henn für Kumbela

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Kumbela (4., Rechtsschuss, Vrancic)
0:2
Kumbela (39., Rechtsschuss, Kessel)
1:2
Mäkelä (51., Linksschuss, Schauerte)
1:3
Kruppke (86., Kopfball, Vrancic)
Gelbe Karten
Sandhausen:
Pischorn
(4. Gelbe Karte)
,
Beichler
(2.)
,
Falkenberg
(3.)
Braunschweig:
-

Spielinfo

Anstoß:
12.04.2013 18:00 Uhr
Stadion:
Hardtwaldstadion, Sandhausen
Zuschauer:
6300
Schiedsrichter:
Christian Bandurski (Oberhausen)   Note 2
leitete die Partie souverän und unauffällig.
Spieler des Spiels:
Domi Kumbela
stellte mit seinen beiden Treffern die Weichen auf Sieg und war zu keiner Zeit zu halten.
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