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FSV Frankfurt

 - 

1. FC Union Berlin

 

3:0 (2:0)

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FSV Frankfurt
1. FC Union Berlin
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.







Frankfurt schiebt sich nach oben - Union rutscht etwas ab

Yelen lässt den FSV weiterhin ein wenig träumen

Der FSV Frankfurt setzte sich dank einer starken Leistung verdient mit 3:0 gegen Union Berlin durch. Die Hausherren machten von Anfang an klar, wer Herr im Haus war. Die Gäste fanden nie richtig in die Partie und konnten am Ende über das Ergebnis noch froh sein. Die Hessen können dank des Erfolgs und des Ausrutschers von Kaiserslautern bei sechs Zählern Rückstand weiterhin vom Relegationsplatz träumen.

Torjubel
Ich war's! Zafer Yelen war mit zwei Treffern der Matchwinner beim 3:0 gegen Union Berlin.
© picture allianceZoomansicht

FSV-Coach Benno Möhlmann nahm nach der 0:3-Niederlage in Paderborn eine personelle Umstellung vor. Leckie musste mit einem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen. Görlitz bekam stattdessen das Vertrauen geschenkt. Auf der gegnerischen Seite musste Berlins Trainer Uwe Neuhaus im Vergleich zum 4:2-Sieg gegen St. Pauli auf Schlussmann Haas verzichten, der an einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter laborierte. Glinker gab somit sein Saisondebüt zwischen den Pfosten. Dazu musste Punec in der Innenverteidigung für Stuff weichen und Özbek (Virusinfekt) die Außenbahnposition an Zoundi abtreten, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft und unter der Woche nicht verlängert wurde.

Union übernahm vom Anpfiff weg die Kontrolle und konnte sich prompt ein optisches Übergewicht erarbeiten. Die Frankfurter standen vorerst sehr dicht gestaffelt in der eigenen Hälfte und überließen dem Gast die Spielgestaltung, womit die Berliner aber ihre Mühe hatten. Die Folge waren viele Zweikämpfe im Mittelfeld und kaum nennenswerte Strafraumszenen.

In der zehnten Minute nutzten die Hessen ihren ersten Angriff eiskalt. Nach schöner Kombination zog Stark links im Strafraum bis zur Grundlinie durch und passte nach hinten. Yelen hatte zu viel Platz und netzte sicher aus elf Metern zur Führung ein. Die Gäste waren angeschlagen und wurden durch die clever agierenden Hausherren zurückgedrängt. Die Bornheimer standen nach wie vor sehr kompakt und nutzten auf der anderen Seite die Lücken bei den Berlinern gnadenlos aus. Yelen schickte Gaus auf der linken Seite. Dessen Hereingabe fand Görlitz am langen Pfosten, der Schlussmann Glinker keine Abwehrmöglichkeit ließ (19.).

Die ''Eisernen'' hatten zwar auch in der Folge viel Ballbesitz, es fehlte allein die zündende Idee in der Vorwärtsbewegung, um einmal gefährlich zum Abschluss zu kommen. Nemec zwang mit einem strammen Schuss aus spitzem Winkel Schlussmann Klandt zum ersten Eingreifen (26.). Es sollte jedoch bis zur Pause die einzige Möglichkeit für den Gast aus dem Spiel heraus bleiben. Lediglich ein Mattuschka-Freistoß aus 25 Metern verlangte Klandt eine sehenswerten Parade ab (40.). Ansonsten agierte die Möhlmann-Elf äußerst souverän und abgezockt und ließ defensiv überhaupt nichts anbrennen. In der Vorwärtsbewegung setzte sie immer wieder Nadelstiche, ohne dabei in der Schlussviertelstunde die ganz große Gefahr auszustrahlen.

Skrzybski verpasst den Anschluss - Yelen macht alles klar

Anfang vom Ende
Der Anfang vom Ende: Zafer Yelen (34) trifft zur Führung gegen Union Berlin.
© Imago

Union-Coach Uwe Neuhaus wartete nach dem Pausentee mit einem überraschenden Wechsel auf. Skrzybski kam für Mattuschka. Und der neue Mann tauchte auch prompt frei vor Klandt auf. Der Keeper behielt jedoch im Duell die Oberhand und klärte zur Ecke (46.). Der FSV war gewarnt und machte nur drei Zeigerumdrehungen später den Sack frühzeitig zu. Eine Gaus-Hereingabe von links verlängerte Verhoek am kurzen Pfosten. Yelen nutzte seine Freiräume erneut eiskalt aus und köpfte zum 3:0 ein (49.). Die Messe war nun gelesen. Frankfurt schaltete nun einen Gang zurück und ermöglichte so den engagierten Gästen einige Abschlussmöglichkeiten. Doch Terodde brachte die Kugel nicht über die Linie (55., 61.).

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Und trotz aller Mühe konnte Union froh, dass es nicht häufiger klingelte. Zuerst setzte Verhoek einen Kopfball an den Querbalken, ehe Gaus den Abpraller per Seitfallzieher auf den Kasten brachte. Dieses Mal konnte sich Schlussmann Glinker endlich auszeichnen (66.). Die Hessen machten in der Schlussphase nicht mehr als unbedingt nötig. Die Berliner waren nun besonders darauf bedacht, sich hier nicht abschießen zu lassen. Dementsprechend plätscherte die Partie dem Ende entgegen. Lediglich Verhoek sorgte mit einem Kopf nach einer Ecke noch einmal für Gefahr (79.). Letztlich blieb es beim vollkommen verdienten 3:0-Erfolg für den FSV Frankfurt.

Am Samstag (13 Uhr) gastiert der FSV in Regensburg, einen Tag später (13.30 Uhr) reist Union nach Paderborn.

31.03.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (2) - 
Huber (2,5) , 
Schlicke (3)    
Heitmeier (3) , 
Teixeira (4,5) - 
Konrad (2,5) , 
Y. Stark (2,5) - 
M. Görlitz (3)        
Gaus (2) - 
Yelen (1,5)            
Verhoek (3,5)    

Einwechslungen:
70. Leckie für M. Görlitz
78. Kapllani für Verhoek
84. Roshi für Yelen

Trainer:
Möhlmann
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Glinker (3) - 
Kopplin (5) , 
Stuff (5) , 
Schönheim (5) , 
Kohlmann (4) - 
Parensen (4,5)    
Zoundi (4,5)    
Jopek (4,5) - 
Mattuschka (3,5)        
Terodde (4) , 
Nemec (4)

Einwechslungen:
46. Skrzybski (4) für Mattuschka
63. Quiring für Zoundi

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Yelen (10., Rechtsschuss, Y. Stark)
2:0
M. Görlitz (19., Rechtsschuss, Gaus)
3:0
Yelen (49., Kopfball, Verhoek)
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
-
Union:
Parensen
(4. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
31.03.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
4842
Schiedsrichter:
Christian Leicher (Landshut)   Note 2
souveräner Leiter einer weitgehend fair geführten Partie.
Spieler des Spiels:
Zafer Yelen
Fixpunkt in der Offensive, der zusammen mit Gaus für viel Wirbel sorgte und mit zwei Toren entscheidend am Sieg beteiligt war.
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