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Karlsruher SC

Karlsruher SC

1
:
3

Halbzeitstand
1:2
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


KARLSRUHER SC
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.




60.
75.
90.









Karlsruhe stellt nach 20 Minuten den Betrieb ein

KSC macht die Eintracht stark

Eintracht Braunschweig übersprang auch die Hürde Karlsruher SC und fuhr mit dem 3:1 (2:1) den zweiten Auswärtssieg in der noch jungen Saison ein. Die Badener begannen bärenstark, bauten nach der frühen Führung aber auch ebenso rapide ab. Die Niedersachsen witterten ihre Chance, wurden mutiger und drehten noch im ersten Durchgang die Partie.

Dirk Orlishausen gegen Dominick Kumbela
Braunschweigs Torjäger Kumbela (re.) lässt KSC-Keeper Orlishausen keine Chance und erzielt das 1:1.
© picture allianceZoomansicht

Nach dem 2:0-Sieg bei Erzgebirge Aue musste KSC-Trainer Rainer Scharinger seine Startelf nur auf eine Position ändern. Stefan Müller verteidigte für Lechner, der von einer Entzündung am Schienbein lahm gelegt wurde. Sein Gegenüber Torsten Lieberknecht hatte da schon größere Personalprobleme. Im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt vertrat der 23-jährige Profidebütant Davari Petkovic (Muskelfaserriss) zwischen den Pfosten, Pfitzner kam für Henn (Ellenbogenverletzung) in die Mannschaft. Zudem spielte Vrancic für Theuerkauf, Korte ersetzte Petersch. Auch der 20-Jährige feierte sein Profidebüt.

Die Anfangsphase gehörte den Karlsruhern. Mit dem Selbstbewusstsein der jüngsten Erfolge im Rücken lief der Ball gut durch die Reihen des KSC. Die Badener waren meistens einen Schritt schneller als ihre Gegenspieler und auch im Zweikampf bissiger. Und nach einigen kleineren Möglichkeiten brachte ein Freistoß dann das 1:0. Staffeldt jagte den Ball kurz vor der Strafraumgrenze ins rechte Toreck. Allerdings war dies die Torwartecke, sodass Davari nicht ganz ohne Schuld war (9.). Nur 120 Sekunden später fiel fast das 2:0, doch Korte konnte einen Hoheneder-Kopfball noch vor der Torlinie klären.

Doch plötzlich riss der Faden beim KSC, die Eintracht kämpfte sich dafür in die Partie zurück. Mehr und mehr verlagerte sich das Geschehen in die Hälfte der Badener, die sich nun viele leichte Fehler leisteten. Die Brauschweiger witterten ihre Chance und wurden mutiger. Die erste große Chance zum Ausgleich vergab Kruppke, der aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Orlishausen scheiterte (20.). Allerdings stand Vorlagengeber Korte zuvor im Abseits.

Wenig später war es dann soweit. Die Karlsruher gaben im Mittelfeld leichtfertig den Ball her, Zimmermann schaltete am schnellsten und steckte auf Kumbela durch, der Orlishausen in der Eins-zu-eins-Situation keine Chance ließ (27.). Damit aber nicht genug, den immer stärker werdenden Braunschweigern gelang sogar noch der Führungstreffer. Vrancics Freistoßtreffer in der 35. Minute wurde allerdings von der KSC-Mauer begünstigt, zwischen Terrazzino und Kempe tat sich eine Lücke auf.

Zur zweiten Halbzeit kam dann Konrad für den nervös agierenden Stefan Müller. Die Karlsruher waren um eine Antwort bemüht und rissen das Geschehen auf dem Rasen wieder an sich. Die Braunschweiger zogen sich etwas zurück und überließen dem KSC die Initiative.

Und das Scharinger-Team konnte sich in der Druckphase nach dem Seitenwechsel eine Reihe guter Ausgleichsmöglichkeiten erarbeiten. Iasvili (55., 60.), Lavric (57., 58.) und Buckley per direktem Freistoß (65.) konnten die sich bietenden Chancen nicht nutzen.

Mitte des zweiten Abschnitts gelang es der Eintracht, die Partie wieder offener zu gestalten. Scharinger erhöhte dann das Risiko und brachte mit Zoller und Krebs zwei frische Offensivkräfte und stellte in der Defensive von einer Vierer- auf Dreierkette um.

Doch auch diese Maßnahme sollte sich nicht mehr auszahlen. Der KSC agierte in der Schlussphase zu hektisch, zudem standen die Braunschweiger sicher in der Defensive. Eine der Braunschweiger Kontermöglichkeiten nutzte dann Kruppke in der Nachspielzeit zum 3:1. Die Niedersachsen feierten den zweiten Auswärtssieg und setzen sich mit neun Punkten zunächst oben fest. Der Karlsruher Höhenflug ist vorerst beendet.

Karlsruhe ist am nächsten Sonntag in Cottbus gefordert. Einen Tag zuvor nimmt Braunschweig gegen Erzgebirge Aue einen erneuten Anlauf auf den zweiten Heimsieg.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Orlishausen (3) - 
St. Müller (5,5)    
Hoheneder (4,5) , 
Kempe (4,5)    
Milchraum (3,5)    
Staffeldt (2,5)    
Terrazzino (4) , 
Iashvili (3)    
Buckley (3,5)    
Lavric (4)

Einwechslungen:
46. Konrad (3,5) für St. Müller
73. Zoller für Milchraum
78. G. Krebs für Buckley

Trainer:
Scharinger
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Davari (4,5)    
Kessel (3,5) , 
Correia (3) , 
Reichel (2,5) , 
Boland (3) - 
Pfitzner (2,5)    
Vrancic (2)    
Kruppke (3,5)        
Zimmermann (2,5)    
G. Korte (2,5)    
Kumbela (2,5)        

Einwechslungen:
67. Fetsch für G. Korte
76. Unger für Zimmermann
87. Turan für Kumbela

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Staffeldt (9., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:1
Kumbela (27., Rechtsschuss, Zimmermann)
1:2
Vrancic (35., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:3
Kruppke (90. + 2, Rechtsschuss, Unger)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Kempe
(2. Gelbe Karte)
Braunschweig:
Pfitzner
(1. Gelbe Karte)
,
Davari
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
12.08.2011 18:00 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
19648
Schiedsrichter:
Thomas Metzen (Mechernich)   Note 3
solide Partie, war zu nachsichtig beim offensichtlichen Zeitspiel der Braunschweiger am Ende der Partie.
Spieler des Spiels:
Damir Vrancic
enorm laufstark und gewann nahezu alle Zweikämpfe im defensiven Mittelfeld, organisierte gut und fädelte gefährliche Konter ein.

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