Stuttgart begann mit nominell drei Stürmern, verhielt sich aber zunächst abwartend. Nach einem unnötigen Foul von Ratkowski gab es Elfmeter für die Kickers, den Weinzierl sicher verwandelte. Zu diesem Zeitpunkt war RWO nur mit zehn Mann auf dem Platz, weil sich Vier bei einem Drehschuss verletzt hatte (Verdacht auf Meniskusquetschung).
Nach einer halben Stunde wurden die Oberhausener druckvoller, und der aufgerückte Ciuca vergab die Ausgleichschance. Unmittelbar danach musste Adler zwei Mal in Eins-gegen-Eins-Situationen klären, ehe Obad einen Weinzierl- Fehler zum 1:1 (Heber von der Strafraumgrenze) nutzte.
Der 18. Spieltag auf einen Blick
RWO war optisch überlegen, musste nach zwei katastrophalen Täuber-Patzern jedoch die entscheidenden Gegentreffer hinnehmen. Zwar gab es noch Gelegenheiten (Ciuca, Obad, Gebka-Kopfball), aber es blieb bei der Niederlage. Stuttgart konnte sich trotz Unterzahl nach Weinzierls Ampelkarte leicht behaupten.
Von Harald Bleyer und Gustav Wentz
| Rot-Weiß Oberhausen |
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| Stuttgarter Kickers |
