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17.03.2009, 15:31

Revolution durch die FIA

Nur wer siegt, wird Weltmeister

Die Tagung des World Council des Automobil-Weltverbandes FIA am Dienstag in Paris brachte eine revolutionäre Änderung! Künftig wird der Fahrer Weltmeister, der die meisten Siege in einer Saison einfährt, statt der Pilot, der die meisten Punkte sammelt. Sollten zwei oder mehr Fahrer gleich viele Siege auf dem Konto haben, entscheidet die Punktzahl über die Titelvergabe.

Grundlegende Reglement-Änderung: Die FIA kürt den Fahrer mit den meisten Siegen zum Weltmeister.
Grundlegende Reglement-Änderung: Die FIA kürt den Fahrer mit den meisten Siegen zum Weltmeister.
© imagoZoomansicht

In der Formel-1-WM 2009 wird nicht unbedingt der Fahrer mit den meisten Punkten, sondern der mit den meisten Siegen Weltmeister. Sollten zwei oder mehr Fahrer gleich viele Siege auf dem Konto haben, entscheidet die Punktzahl über die Titelvergabe.

Alle nachfolgenden Platzierungen werden wie bisher auf der Grundlage der aktuellen Punktewertung (10-8-6-5-4-3-2-1) vergeben. Das beschloss das World Council des Automobil-Weltverbandes FIA auf seiner Tagung am Dienstag in Paris.

Wir wollen's wissen!

Glück für Weltmeister Lewis Hamilton, dass dieser Beschluss nicht schon im vergangenen Jahr galt, dann nämlich hätte ihm der Brasilianer Felipe Massa den WM-Titel vor der Nase weggeschnappt. Ferrari-Pilot Massa gewann 2008 sechs Rennen, Hamilton im McLaren-Mercedes nur fünf. Der Brite sicherte sich den WM-Titel dennoch mit einem Punkt Vorsprung.

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Theoretisch könnte der neue Weltmeister bereits nach dem Grand Prix auf dem Nürburgring (12. Juli) feststehen. Gewinnt ein Pilot die ersten neun Rennen des Jahres, ist ihm der WM-Titel nicht mehr zu nehmen.

Anreize für weitere Kostensenkungen

Teams, die im nächsten Jahr mit einem Etat von maximal 33 Millionen Euro antreten, erhalten "größere technische Freiheiten". Mit diesen heftigen Kostenreduzierungen sollen vor allem potenzielle Neueinsteiger angelockt werden. "Diese Regeln ermutigen zu intelligenten Entwicklungen", sagte FIA-Präsident Max Mosley.

Die jetzt auf 18 000 Umdrehungen gekürzte Motorenleistung ist dann freigegeben; die Flügel dürfen sich bewegen, der Unterboden kann aerodynamisch effizienter gestaltet werden. Die FIA stellte zugleich klar, dass Rennställe auch unter dem ansonsten weiterhin bis 2012 gültigen Reglement antreten können.

Das Gremium präzisierte auch die Bestimmungen für die stark eingeschränkten Testfahrten. Künftig dürfen drei junge Fahrer nach dem letzten Grand Prix und dem 31. Dezember einen Tag lang testen. Diese dürfen aber in den zurückliegenden 24 Monaten nicht mehr als zwei WM-Läufe oder vier Testtage absolviert haben. Zudem können die Teams acht jeweils eintägige "Aerodynamiktests" zwischen dem 1. Januar und dem letzten Grand Prix 2009 fahren.

 

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