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30.10.2011, 12:05

GP von Indien: Schumacher fährt von P11 auf Rang fünf

Premierensieg! Vettel triumphiert in Greater Noida

Doppelweltmeister Sebastian Vettel ist noch lange nicht satt und trug sich als Premieren-Gewinner beim ersten Grand Prix auf indischem Boden in die Geschichtsbücher ein. Der Red-Bull-Pilot verwies McLaren-Fahrer Jenson Button und Ferrari-Pilot Fernando Alonso mit seinem 11. Saisonsieg auf die weiteren Podiumsplätze auf dem Buddh International Circuit.

Start- und Zielsieg: Weltmeister Sebastian Vettel war beim ersten Grand Prix von Indien eine Klasse für sich.
Start- und Zielsieg: Weltmeister Sebastian Vettel war beim ersten Grand Prix von Indien eine Klasse für sich.
© Getty ImagesZoomansicht

Vettel, der 2009 auch schon die Premiere in Abu Dhabi gewonnen hatte, fuhr einen souveränen und fehlerlosen Start-und Zielsieg ein auf der neu erbauten Strecke in Greater Noida unweit der indischen Hauptstadt Neu Dehli. Nach seiner 13. Saison-Pole sicherte sich der Heppenheimer seinen 21. Grand-Prix-Sieg der Karriere. Mit der Schnellsten Runde kurz vor Schluss machte Vettel auch den Wochend-Hattrick aus Pole, Sieg und eben in diesem Fall sogar Streckenrekord perfekt.

Erst hinter Button und Alonso reihte sich Vettels Teamkollege Mark Webber als Vierter ein. Im Vorfeld des Rennens war schon spekuliert worden, ob Vettel Webber Schützenhilfe leisten werde auf dem Weg zur Vizemeisterschaft, doch der Australier verstand es trotz Startplatz zwei einmal mehr nicht, das Optimum aus dem Red Bull herauszuholen.

Wie schon mehrfach in dieser Saison gerieten Ex-Weltmeister Lewis Hamilton im McLaren und Ferrari-Pilot Felipe Massa aneinander. Diesmal ohne Verschulden des Briten, wogegen Massa eine Durchfahrtstrafe erhielt und später sogar ausschied. Nutznießer waren die Mercedes-GP-Piloten Michael Schumacher und Nico Rosberg. Der Rekordchampion war nur von P11 aus ins Rennen gegangen und landete nach starker Vorstellung auf dem 5. Rang direkt vor seinem Teamkollegen.

Beim Heimspiel des Force-India-Rennstalls landete Adrian Sutil auf Rang neun.

Rennverlauf

An der Spitze ging beim Premieren-Start der Formel 1 in Indien alles glatt. Vettel zog von der Pole Position den Spurt bis zur ersten Kurve an und bog vor Webber und Button ab. Im Hinterfeld ging es aber hoch her. Barrichello, Trulli, Glock und d'Ambrosio verhakten sich und drehten sich in den Sturzraum. Nach geringfügigen Reparaturen an der Box ging es aber für alle Piloten zunächst weiter.

Während der designierte Weltmeister aus Heppenheim die Flucht nach vorne antrat und schnell Distanz zwischen sich und den Rest des Feldes brachte, konnte sein Teamkollege Webber den zweiten Platz nicht halten und musste Button passieren lassen. Dahinter verteilten sich die Plätze an die üblichen Verdächtigen. Alonso, Massa, Hamilton, Rosberg und der von Platz 11 vorgefahrene Schumacher belegten die Plätze vier bis acht.

Schon wieder! Hamilton gegen Massa

Ab der sechsten Runde hatte sich das Rennen stabilisiert. Erst die Boxenstopps ab der 15. Runde brachten wieder Aufregung, allerdings keine Veränderungen in der Reihenfolge an der Spitze. Für Spannung sorgten lediglich Hamilton und Massa, die sich rundenlang im Kampf um Platz fünf nichts schenkten. In der 24. Runde kam es wie es kommen musste. Zum wiederholten Male in dieser Saison kollidierten Massa und Hamilton und schossen sich von der Piste, als Massa in der Kurve nach innen zog. Massa drehte sich von der Strecke, fuhr aber weiter. Hamilton musste sich an der Box eine neue Nase holen.

Bilder aus Greater Noida
Grand Prix von Indien 2011
Kobayashis Aggregat löst sich im Sauber mit einer Rauchwolke in Wohlgefallen auf. Glock kommt im Virgin noch vorbei, muss zwei Runden später aber auch aussteigen.
Rauchzeichen

Kobayashis Aggregat löst sich im Sauber mit einer Rauchwolke in Wohlgefallen auf. Glock kommt im Virgin noch vorbei, muss zwei Runden später aber auch aussteigen.
© Getty Images

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Auch in der Folgezeit sorgte Massa im Ferrari für Kurzweil auf den voll besetzten Tribünen. Nach einer Durchfahrtstrafe nach der Kollision mit Hamilton machte sich der Brasilianer an die Aufholjagd. Dabei wurde er jäh von einem Bordstein ausgebremst, der ihm die Radaufhängung ruinierte und sein Rennen beendete. Den Fehler, zu hart über die inneren Randsteine zu fahren, hatte der Brasilianer auch schon im Training gemacht.

Eine Änderung in der Spitzengruppe gab es erst wieder in der 38. Runde. Alonso schob sich mit einem besseren Reifenwechsel an Webber vorbei und eroberte Platz drei.

Große Spannung konnte die zweite Runde der Boxenstopps aber nicht mehr aufbauen. Alle Teams absolvierten die Aufgabe routiniert und ohne Fehler, so dass Vettel, Button und Alonso sich auf ihren Top-Plätzen einrichteten.

Mit dem zweiten Platz wollte sich Button aber nicht abfinden und startete mit dem dritten, harten Reifensatz die finale Aufholjagd auf Vettel. Bis zur 50. Runde hatte sich der Brite auf drei Sekunden an den Heppenheimer herangerobbt. Dieser konterte aber eiskalt und weltmeisterlich mit zwei schnellsten Runden und hielt Button damit wieder auf Distanz.

Schumacher zieht noch an Rosberg vorbei

Dahinter entwickelten sich zwei Zweikämpfe um die Plätze. Alonso hielt dabei Webber locker in Schach, während Rosberg und Schumacher um Platz fünf das Mercedes-interne Duell ausfochten. Rosberg wechselte die Reifen eher, während Schumacher noch rundenlang auf der Strecke blieb, Zeit gutmachte und nach seinem letzten Stopp vor Rosberg auf die Piste zurückkehrte.

 

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