Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
25.03.2018, 19:41

Nürnberg gewinnt Serie gegen Köln mit 4:2

Ice Tigers komplettieren das Halbfinal-Quartett

Die Thomas Sabo Ice Tigers folgen Mannheim, Berlin und München ins Halbfinale und reihen sich in die Top-Vier ein. Den Kölner Haien blieb durch die 1:5-Heimniederlage (0:1, 1:3, 0:1) im sechsten Duell der Serie Spiel sieben verwehrt. Das Game-Winning-Goal im historischen 100. Aufeinandertreffen der beiden DEL-Gründungsmitglieder erzielte Yasin Ehliz in der 25. Minute.

Thomas Sabo Ice Tigers feiern Halbfinaleinzug
Lösten in Spiel sechs gegen Köln das Halbfinalticket: Die Thomas Sabo Ice Tigers.
© imagoZoomansicht

An der Bande der Nürnberger stand neben Coach Rob Wilson am Sonntagabend Sportdirektor Martin Jiranek, der den eigentlichen Co-Trainer Mike Flanagan, der nach dem Flaschenwurf gegen Moritz Müller in Spiel fünf von der Deutschen Eishockey Liga wegen des grob unsportlichen Verhaltens für das Folgespiel gesperrt wurde, ersetzte.

Für die Kölner Haie hieß es Do or Die, Siegen oder Fliegen - das war den Domstädtern früh anzusehen. Die Truppe von Peter Draisaitl startete in eine insgesamt extrem schnelle und harte Partie mit viel Offensivdruck. Bereits nach rund 30 Sekunden musste Nürnbergs Niklas Treutle einen Riesensave auspacken, um den ersten Gegentreffer zu verwehren. Entlastung gab es für Treutle aber nicht: Köln lief Sturm und hatte ein deutliches Übergewicht an Chancen, doch der ehemalige NHL-Goalie hielt die Ice Tigers im Spiel.

Köppchen von der blauen Linie

Der erste Treffer der Partie fiel allerdings für die Gäste. TJ Mulock leistete sich einen fahrlässigen Puckverlust im eigenen Drittel an Patrick Buzas, der direkt auf John Mitchell legte. Der Kanadier nahm sich Zeit, lief bis hoch zur blauen Linie und legte quer auf Verteidiger Patrick Köppchen, dessen Blueliner maßgeblich von Haie-Spieler Alexandre Bolduc abgefälscht wurde und durch die Beine von Schlussmann Gustaf Wesslau den Weg ins Tor fand (12.). Für Köppchen, der 2014 mit dem ERC Ingolstadt die Deutsche Meisterschaft gewann, kam der erste Saisontreffer zu einem guten Zeitpunkt.

Zu Beginn des zweiten Drittels drängten die Haie im Powerplay auf den Ausgleich, doch Treutle hielt sowohl den abgefälschten Schuss von Christian Ehrhoff als auch den Nachschuss von Felix Schütz. Nürnberg war schlichtweg effizienter und nutzte die eigene Überzahl, um die Führung zu erhöhen. Tom Gilberts Pass in Richtung Steven Reinprecht wurde geblockt, landete aber bei Yasin Ehliz, der das Hartgummi zum 2:0 ins Netz beförderte (25.).

Uvira verkürzt

Ein harter und vor allem umstrittener Check von Kölns Fredrik Eriksson gegen Nürnbergs Philippe Dupuis, der nicht weiterspielen konnte, heizte die Stimmung in der Lanxess Arena nochmal so richtig an. Die Kölner Haie schlugen zurück. Sebastian Uvira brachte die Scheibe nach Bouchers gescheiterten Versuchen schließlich an Treutle vorbei, markierte den 1:2-Anschlusstreffer und ließ die Domstadt hoffen (27.).

Fox stellt Abstand wieder her

Die aufgekommene Hoffnung wurde durch einen Doppelschlag der Nürnberger schnell zunichtegemacht. Zunächst fälschte Dane Fox im Powerplay einen flachen Schuss von Mitchell an Wesslau vorbei zum 3:1 (37.), dann sorgte ein Eigentor für den Drei-Tore-Abstand: Mitchell ging hinter das Tor und brachte die Scheibe hoch vor das Tor, von wo Fredrik Eriksson das Hartgummi unglücklich mit der Hand an seinem eigenen Torhüter vorbeibrachte (39.).

Den Schlusspunkt der Partie setzte Leo Pföderl, der die Scheibe ins leere Tor zum 5:1-Endstand einschoss (59.). In der nächsten Runde geht es für die Thomas Sabo Ice Tigers gegen den Rekordmeister aus Berlin, während Mannheim dem amtierenden Meister Red Bull München gegenübersteht.

kon

 
Seite versenden
zum Thema

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine