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22.03.2016, 19:00

DEL, Play-off-Viertelfinale, Spiel 4

Matchball München - Vorteil Nürnberg

In der Hauptrunde Erster - in der Viertelfinalserie als erste Mannschaft durch? Diese Frage kann München heute Abend in Straubing beantworten. Gelingt der vierte Sieg im vierten Spiel, ist der EHC bereits durch. Aufgegeben hat sich Straubing aber noch nicht, wie Jason Dunham unterstreicht. Ebenso Iserlohn, das in Nürnberg defensiv zum Ausgleich kommen will. Gelingt Berlin der dritte Sieg in Folge gegen die Haie und Wolfsburg der dritte Erfolg am Stück gegen die DEG? Beide müssen auswärts ran.

Straubing - München (Play-off-Stand: 0:3)

"Bulle" Mads Christensen gegen "Tiger" Mirko Höfflin (v.li.)
Drängt München Straubing aus dem Titelrennen: Mads Christensen gegen "Tiger" Mirko Höfflin.
© imagoZoomansicht

München hat Matchball gegen Straubing, doch ganz so einfach sieht es Coach Don Jackson nicht. Schließlich war die erste Partie am Pulverturm "sehr eng, daraus müssen wir lernen". Hat sein Team gelernt? "Der vierte Sieg in einer 'best-of-seven'-Serie ist immer der schwerste", erklärte Stürmer Keith Aucoin: "Wir dürfen uns auf der 3:0-Führung nicht ausruhen und wollen die Serie am Dienstag beenden." Die Tigers, in der Bilanz mit 14 Siegen bei 27 DEL-Spielen gegen München noch vorne, haben etwas dagegen. "Unsere Jungs geben nie auf. In den Play-offs, speziell im Eishockey, kann so viel passieren. Man sollte deshalb niemals nie sagen", meinte der Sportliche Leiter Jason Dunham.

Köln - Berlin (Play-off-Stand: 1:2)

Mit einem deutlichen 5:1 hat Berlin die Serie gegen Köln gedreht, doch nun steht der Gang in die Domstadt an. "Köln ist eine gefährliche Mannschaft, sie hatten auch ihre Chancen ins Spiel zurückzukommen, auch wenn wir die Tore gemacht haben. Es war aber nur ein Spiel und jetzt geht's weiter", will sich Eisbären-Trainer Uwe Krupp nicht mehr mit Spiel 3 aufhalten. "Ein heißes Spiel" erwartet Florian Busch: "Die kommen raus wie mit Feuer im Arsch." Müssen die Haie auch, denn eine Heimniederlage könnte schon das Aus bedeuten.

Nürnberg - Iserlohn (Play-off-Stand: 2:1)

In Nürnberg ist das Publikum heiß auf Iserlohn: Am Montag waren schon 6900 Tickets für das vierte Duell mit den Roosters verkauft. Eine Saisonrekordkulisse winkt. Auch der nächste Sieg? Bei den Roosters heißt es: Volle Konzentration auf Spiel vier. Das Team vom Seilersee ist schon am Montag angereist, mit einer defensiv ausgerichteten Taktik im Gepäck. "Wir sind damit in der gesamten Saison sehr gut gefahren und wollen jetzt sehen, ob es uns insgesamt mehr Sicherheit im Spiel verleiht. Unsere Möglichkeiten werden wir auch aus einer defensiven Spielweise kreieren", meinte Cheftrainer Jari Pasanen, der Stammtorhüter Mathias Lange nach seiner Regenerationspause wieder ins Tor beordert.

Düsseldorf - Wolfsburg (Play-off-Stand: 1:2)

Wolfsburg hat wie Berlin die Serie gedreht und strebt nun den dritten Sieg an. "Düsseldorf wird sich die Chance auf den Ausgleich der Serie in eigener Halle nicht nehmen lassen wollen. Wir müssen fokussiert und weiterhin in unserem System bleiben", warnt Grizzlys-Trainer Pavel Gross vor dem Gang zur DEG.

nik

 
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