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17.01.2013, 19:34

Minnesota: Mit Parise und Suter auf dem Weg nach oben

Ist Nash New Yorks letzter Mosaikstein?

Neue Saison, alte Favoriten. So ähnlich verhält es sich nach dem Lockout in der NHL. Da der Sommer 2012 bereits stark unter dem Einfluss des sich anbahnenden Tarifstreits stand, ereigneten sich kaum spektakuläre Tauschs oder Verpflichtungen von Free Agents. Bei der Jagd nach dem Stanley Cup 2013 sind daher nur wenige Überraschungen zu erwarten.

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Rick Nash
Neues Gesicht im Rangers-Trikot: Superstar Rick Nash.
© imago Zoomansicht

Die einzige prominente Ausnahme des Sommers bildete der Transfer von Rick Nash zu den New York Rangers Ende Juli 2012. Der Superstar der Columbus Blue Jackets wechselte nach zähen Verhandlungen über Monate hinweg im Austausch mit den Spielern Brandon Dubinsky, Artem Anisimov und Abwehrtalent Tim Erixon sowie einem Erstrunden-Draftrecht an den Broadway. Mit der neu formierten Star-Reihe mit Nash, Spielmacher Brad Richards und Torjäger Marian Gaborik gehören die New Yorker nun zu den Top-Anwärtern auf den Titel.

Dahinter reihen sich die üblichen Verdächtigen, allen voran die Pittsburgh Penguins. Denn in der Saison 2011/12 war das Team selbst mit nur 22 Vorrundenspielen von Superstar Sidney Crosby nur knapp an Platz 1 im Osten vorbeigeschrammt. Auch Dennis Seidenbergs Boston Bruins, Titelträger von 2010, sowie die Phildelphia Flyers mit den beiden Lockout-Berlinern Claude Giroux und Danny Briere gehören weiterhin zum engen Kreis der Favoriten in der Eastern Conference. Briere wird aufgrund einer in der DEL erlittenen Handgelenksverletzung allerdings beim Saisonstart noch fehlen.

Westen: Gehört Minnesota schon zu den L.A.-Jägern?

In der Western Conference ist Titelverteidiger Los Angeles Kings, das ohne nennenswerte Abgänge im Vergleich zum Stanley-Cup-Sieg im Juni 2012 blieb, erneut einer der Top-Favoriten. Die Vancouver Canucks, die in der ersten Play-off-Runde noch an L.A. gescheitert waren, nach der Rückkehr von Starstürmer Daniel Sedin nach Verletzung ab Spiel vier damals aber den Kings ebenbürtig waren, zählen ebenfalls zum engen Kreis der Titelanwärter im Westen. Auch mit St. Louis, dass mit Vladimir Tarasenko hochtalentierte Verstärkung aus Russland erhielt, ist zu rechnen. Hinter allen anderen Mitfavoriten stehen aber kleine Fragezeichen.

Zach Parise (re.), Ryan Suter (Mi.)
Neues Traumduo in St. Paul: Zach Parise (re.) und Ryan Suter (Mi.).
© Getty Images

So sind die Chicago Blackhawks, Titelträger von 2011, nach leichtem Umbruch zwar wieder im Aufwind, aber auf der Torhüterposition mit Corey Crawford und Ray Emery nicht erstklassig besetzt. Den Stars der San Jose Sharks um Kapitän Joe Thornton oder Patrick Marleau eilt der Ruf als Play-off-Versager voraus. In Detroit (Nicklas Lidström), Nashville (Ryan Suter) oder dem letztjährigen Halbfinalteilnehmer Phoenix (Ray Whitney) müssen namhafte Abgänge verkraftet werden. Und so könnte mit den durch die Sommerverpflichtungen von Zach Parise (aus New Jersey) sowie Suter mächtig erstarkten Minnesota Wild ein Geheimfavorit erwachsen.

In der nach dem Lockout von 82 auf 48 Spielen verkürzten Hauptrunde spielen die 15 Klubs die Hauptrunde, wie bereits nach dem Lockout 1994/95, nur innerhalb der beiden Conferences aus. Den einzigen Quervergleich der Saison 2013 zwischen Ost und West wird daher das Stanley-Cup-Finale darstellen.

17.01.13
 
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