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13.02.2018, 08:40

NBA: McDonnell gelingt Triple-Double

Kerr lässt seine Spieler coachen - Zipser-Sieg

Kuriose Maßnahme: Weil Steve Kerr Langeweile befürchtete, ließ der Trainer der Golden State Warriors im Heimspiel gegen Kellerkind Phoenix die Spieler coachen. Dafür gab es auch Kritik.

Nicht unumstrittene Maßnahme: Warriors-Trainer Steve Kerr ließ seine Spieler coachen.
Nicht unumstrittene Maßnahme: Warriors-Trainer Steve Kerr ließ seine Spieler coachen.
© Getty ImagesZoomansicht

Selbst auferlegte Pause für einen Abend: Steve Kerr überließ es seinen Spielern, beim Heimspiel gegen die Suns das Coaching zu gestalten. Es ging gut, die Warriors gewannen 129:83. "Sie sind von meiner Stimme gelangweilt. Ich bin von meiner Stimme gelangweilt", sagte Kerr: "Ich musste versuchen, mein Team wieder zu erreichen. Ich habe es im vergangenen Monat nicht erreicht." Seine Maßnahme habe nichts mit Respektlosigkeit gegenüber dem Gegner zu tun gehabt, wie beispielsweise Suns-Profi Jared Dudley (null Punkte, ein Rebound) gegenüber ESPN kritisierte: "Das zeigt den fehlenden Respekt für den Gegner, aber vielleicht haben wir den zurzeit auch nicht verdient, weil wir regelmäßig mit 40 Punkten Unterschied verlieren. Das müssen wir ändern."

Die erfahrenen Andre Iguodala, David West und Draymond Green übernahmen die Traineraufgaben. Kerr war mit dem Ergebnis zufrieden. "Die Spieler müssen sich aufeinander verlassen können und nicht meine Stimme hören. Es klingt wie bei Charlie Brauns Lehrerin. Sie brauchten eine andere Stimme." Stephen Curry war mit 22 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists bester Korbjäger der "Dubs", während Omri Casspi mit 19 Zählern und zehn Rebounds ein Double-Double auflegte. Alle Warriors-Spieler kamen zum Zug, nachdem das Spiel frühzeitig entschieden war. Immerhin: Suns-Guard Elfried Payton war mit 29 Punkten bester Schütze in Oakland. Golden State untermauerte seine Führung im Westen (44:13 Siege), Phoenix (18:40) ist Vorletzter.

LaVine sichert Bulls-Sieg per Dunking

Paul Zipser feierte unterdessen mit den Chicago Bulls einen 105:101-Heimerfolg über die Orlando Magic. Der 23-jährige Deutsche erzielte in 13 Minuten drei Punkte bei einem Rebound und einem Assist. Bulls-Rookie Lauri Markkanen war mit 21 Punkten und acht Rebounds der Topscorer im Team der Bulls. Der wieder genesene Zach LaVine (18 Punkte) sorgte knapp zwölf Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit beim Stand von 101:101 mit seiner Balleroberung und seinem anschließenden Dunk für die Vorentscheidung. Bei den Gästen aus Florida überzeugte der Kroate Mario Hezonja mit 24 Zählern. Nach dem zweiten Sieg aus den vergangenen zehn Spielen liegen die Bulls mit 20 Siegen und 36 Niederlagen auf dem viertletzten Platz in der Eastern Conference.

Sixers-Guard McConnell schafft Triple-Double

Bemerkenswertes am Dienstag: Mit T.J. McDonnell schaffte ein Reservist beim 108:92 der Philadelphia 76ers gegen die New York Knicks ein Triple-Double. Von der Bank aus kommend, sammelte der Guard in 37 Minuten zehn Punkte, ebenso viele Rebounds und elf Assists. Seine Leistung krönte er mit satten sechs Steals. Dario Saric ging mit 24 Zählern voran, bei den ersatzgeschwächten Knicks kam Michael Beasley auf 22 Punkte.

Mannschaft der Stunde bleiben die Utah Jazz, die beim 101:99 gegen die San Antonio Spurs den zehnten Sieg in Serie einstrichen. Einmal mehr überragend: Rookie Donovan Mitchell mit 25 Punkten und dem vorentscheidenden Stopfer 39 Sekunden vor dem Ende. Der Neuling machte acht der letzten neun Zähler der Jazz.


NBA, Ergebnisse vom Montag, 12. Februar

Detroit Pistons - New Orleans Pelicans 103:118
Philadelphia 76ers - New York Knicks 108:92
Brooklyn Nets - Los Angeles Clippers 101:114
Chicago Bulls - Orlando Magic 105:101
Utah Jazz - San Antonio Spurs 101:99
Golden State Warriors - Phoenix Suns 129:83

aho/sid/dpa

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