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11.01.2018, 23:36

NBA in London: Theis mit Maske und Dunk

Philly bricht ein! Celtics gewinnen Global Game

Zwei Hälften, zwei Gesichter: Die Boston Celtics haben das Global Game in London dank einer klaren Leistungssteigerung gegen die Philadelphia 76ers für sich entschieden - auch dank Daniel Theis.


Aus London berichtet Mario Krischel

Stark angefangen, dann überrollt: Philly um Top-Star Joel Embiid (li.).
Stark angefangen, dann überrollt: Philly um Top-Star Joel Embiid (li.).
© picture allianceZoomansicht

Wie üblich fanden sich auch zum diesjährigen Global Game zahlreiche bekannte Gesichter ein, darunter unter anderem Weltmeister Shkodran Mustafi, Arsenal-Kollege Granit Xhaka, die ManCity-Profis Kevin De Bruyne und Ilkay Gündogan sowie Thibaut Courtois und Eden Hazard vom FC Chelsea. Und die bekamen was zu sehen.

In der bis unter die Decke gefüllten O2-Arena, in der die Celtics-Anhänger leicht in der Mehrzahl waren, saß der deutsche Nationalspieler Daniel Theis zunächst auf der Bank und musste von da mit ansehen, wie Philly den klar besseren Start erwischte. Zu Beginn des zweiten Viertels durfte Theis erstmals aufs Parkett, konnte am starken Auftritt der Sixers vorerst aber auch nichts ändern. Zwischenzeitlich lag das Team von Coach Brett Brown mit 22 Punkten in Führung, vor allem dank Shooting Guard J.J. Reddick (18 Punkte zur Halbzeit). Joel Embiid zeigte indes eine durchschnittliche Leistung (6 Punkte, 4 Rebounds und drei Assists zur Pause).

Theis nährt Celtics-Hoffnung per Dunking

Mit großer Verspätung wachten die Celtics dann aber doch noch auf, auch aufgrund eines spektakulären Theis-Dunks. Und die Celtics verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf neun Zähler (48:57). Diese neun Zähler waren nach der Pause ziemlich schnell dahin: Nach sieben Punkten von Rookie Jayson Tatum drehte Theis die Partie zugunsten von Boston, das Philly fortan völlig überrannte und im Schlussviertel gar selbst auf 17 Punkte davonzog. Der zwischenzeitliche 47:19-Lauf des Rekordchampions spiegelte die veränderten Kräfteverhältnisse wider, die 76ers hatten sich da bereits sichtlich hängen lassen.

Durch den siebten Sieg in Folge ziehen die Celtics weiter einsame Kreise an der Spitze der Eastern Conference. Philly dagegen ging nach vier Partien erstmals wieder als Verlierer vom Feld und rangiert weiter im Mittelfeld.


NBA, weitere Ergebnisse vom Donnerstag, 11. Januar

Toronto Raptors - Cleveland Cavaliers 133:99
Bei der höchsten Saisonniederlage der Krisen-Cavs kam LeBron James auf 26 Punkte. Für die heimstarken Raptors sammelte Fred VanVleet 22 Zähler, Jonas Valanciunas (15 Punkte/18 Rebounds) und der Österreicher Jakob Pöltl (12/12) verbuchten jeweils ein Double-Double.

Sacramento Kings - Los Angeles Clippers 115:121
Die Clippers schwimmen zurzeit auf einer Erfolgswelle und werden getragen von Lou Williams, der auch im kalifornischen Duell mit den Kings mit 30 Punkten und sechs Assists überzeugen konnte.

Los Angeles Lakers - San Antonio Spurs 93:81
Brandon Ingram glänzte bei den Lakers mit 26 Zählern, Lonzo Ball wies mit 18 Punkten (vier Dreier), zehn Rebounds, sechs Assists und vier Steals eine beeindruckende Stat-Line auf.

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© Getty Images

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