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30.01.2018, 16:09

Schweden zieht nach - Auch Radler betroffen

Handy am Steuer: Ganz Europa bittet zur Kasse

Dass es überhaupt noch ein europäisches Land ohne Handyverbot am Steuer gegeben hat - das erstaunt schon ziemlich. Und doch ist es so: Erst ab dem 1. Februar wird auch Schweden nachziehen und die Benutzung des Mobiltelefons während der Autofahrt unter Strafe stellen. In den meisten Ländern müssen inzwischen selbst Radler die Finger vom Handy lassen. Eine Übersicht:

Handy am Steuer
Das geht gar nicht: Telefonieren am Steuer - und gleichzeitig noch das Programmieren des Navis.
© ADAC

Das Lenkrad in der einen, das Handy in der anderen Hand: So sind immer noch viel zu viele Autofahrer unterwegs. Schon Telefonate sind ein bedenklicher Ablenkungsfaktor. Noch weitaus gefährlicher wird es aber, wenn während der Autofahrt Textnachrichten verfasst werden und sich der Blick aufs Handydisplay statt auf die Straße richtet. Aus gutem Grund spricht mit Schweden daher jetzt auch das letzte europäische Land ein Handyverbot für Autofahrer aus. Und es wird gleich richtig teuer: Der ADAC macht darauf aufmerksam, dass derjenige, der als Fahrzeugführer telefoniert oder Nachrichten schreibt, mit einer Geldbuße von 160 Euro rechnen muss.

Womöglich setzt es ein Fahrverbot

Zum Vergleich: In Deutschland wird das Benutzen des Handys am Steuer ohne Freisprechanlage mit 100 Euro und einem Flensburg-Punkt bestraft. Kommt es zu einer Gefährdung, werden 150 Euro, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot fällig. Im Falle einer Unfallverursachung erhöht sich das Bußgeld auf 200 Euro.

Übersicht Handy-Bußgelder
Telefonieren am Steuer: So teuer wird die Handy-Benutzung ohne Freisprechanlage in Europa.
© ADACZoomansicht

Relativ glimpflich kommen Handysünder in Lettland (15 Euro), Bulgarien (25 Euro) und Island (40 Euro) davon. Besonders teuer wird Telefonieren bzw. Texten am Steuer dagegen in Großbritannien (bis zu 1.100 Euro) und Estland (bis 400 Euro).

Auch der Beifahrer ist dran

Der ADAC erinnert an die besondere Gesetzeslage in Portugal: Dort kann unter Umständen sogar der Beifahrer belangt werden, wenn er sein Smartphone nutzt. Und Frankreich verbietet die Handynutzung auch an Tankstellen.

Selbst Radfahrer bleiben nicht verschont vom Handyverbot. Immer mehr Länder untersagen auch ihnen direkt oder indirekt die Smartphone-Nutzung, Frankreich etwa, Großbritannien, Österreich, die Schweiz, Spanien und Ungarn. Während beispielsweise in Ungarn das Mobiltelefon mit Bluetooth-Headset erlaubt ist, verbietet Spanien alle Arten von Kopf- und Ohrhörern.

Harter Brocken für jugendliche Radler

In Deutschland müssen telefonierende oder textende Radler mit 55 Euro Bußgeld rechnen - gerade für jugendliche Smartphone-Nutzer ein ganz schön harter Brocken.

epr

 

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