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26.03.2016, 11:56

Der Körper hat zu kämpfen

Zeitumstellung: Das Unfallrisiko steigt

So manchem graut es, wenn er an die kommenden Tage denkt. Was die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit mit dem Körper macht, vergleichen Experten mit den Auswirkungen eines Jetlags. Die Betroffenen fühlen sich schlapp, müde und unfähig zur Konzentration. Symptome, die auch das Unfallrisiko im Straßenverkehr ansteigen lassen.

Sekundenschlaf
Kann böse enden: Wer sich müde hinters Steuer setzt und womöglich einnickt, ist eine Gefahr für sich und andere.
© dpp AutoReporterZoomansicht

Eine Stunde geklaut? Das klingt nicht nach viel. Und doch kann es den Biorhythmus gehörig durcheinander bringen, wenn die Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag Punkt zwei Uhr um eine Stunde auf drei Uhr vorgestellt werden. Es gibt Untersuchungen der Krankenkassen, denen zufolge jeder zweite Deutsche nach der Zeitumstellung mit Schlafproblemen zu kämpfen hat. Gemäß einer Befragung der DAK könnte in den ersten drei Tagen "danach" sogar ein erhöhtes Herzinfarktrisiko bestehen. Zwischen vier und 14 Tagen dauert es, bis man mit der Anpassungsphase wirklich durch ist. Besonders schwer zu kämpfen haben nachtaktive Menschen, die erst abends richtig munter und leistungsfähig werden, die andererseits aber als Morgenmuffel durchs Leben gehen. Frühaufsteher dagegen scheinen den Stunden-Klau besser wegzustecken.

Müdigkeit: So gefährlich wie Alkohol oder Drogen

Wer an Kopf und Körper nicht richtig fit ist, unterliegt freilich auch einem höheren Unfallrisiko im Straßenverkehr. Laut Auto Club Europa (ACE) ist die Unfallursache "Müdigkeit" von der Gefährlichkeit her mit der von Drogen und Alkohol gleichzusetzen. Für Menschen, die morgens jetzt einfach nicht richtig in die Gänge kommen, bedeutet das, dass sie vielleicht für einige Tage auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen sollten. Zumindest gilt es aber, auf langen Autofahrten häufiger eine Pause einzulegen. Um die Konstitution anzukurbeln, helfen jetzt auch Spaziergänge an der frischen Luft sowie die Ernährung mit viel frischem und vitaminhaltigem Obst und Gemüse.

Wildwechsel
Gefahr vom Straßenrand: Wildtiere streifen bevorzugt in der Dämmerung umher, die jetzt mit dem Berufsverkehr zusammenfällt.
© dpp AutoReporterZoomansicht

Wildschweine wissen nichts von der Sommerzeit

Es gibt aber noch einen anderen Grund, weshalb es in den nächsten Tagen etwas gefährlicher zugehen wird auf den Straßen. Wildschweinen oder Rehen hat niemand etwas von der Zeitumstellung erzählt. Sie reagieren wie gewohnt auf die veränderten Lichtverhältnisse und streifen bevorzugt in der Dämmerung umher. Die aber fällt durch das Umstellen der Uhr in den kommenden Wochen genau mit dem Berufsverkehr zusammen. Es gilt also, besonders vorsichtig zu sein, speziell auf Landstraßen.

Die Sommerzeit endet erst am 30. Oktober. Mit der dann anstehenden Umstellung auf Winterzeit haben die meisten Menschen indes weniger Probleme.

epr

 

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