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09.09.2012, 11:02

Autokosten

Und der Diesel lohnt sich doch

Wenn es um den Autokauf geht, so brütet manch einer höchst grüblerisch über dem Prospektmaterial. Diesel? Oder doch lieber ein Benziner? Was kommt auf Dauer günstiger? Eine ADAC-Untersuchung hat ergeben, dass sich Selbstzünder schon bei einer niedrigeren Fahrleistung lohnen als bislang vermutet.

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Zapfsäule Diesel Benzin
Rechenfrage: Ob ein Diesel- oder Benzin tankendes Fahrzeug günstiger kommt, hängt von der Fahrleistung ab.
© Andreas Morlok/pixelio.de Zoomansicht

Warum die Entscheidung pro und contra Diesel so schwierig ist, liegt zumeist an den in aller Regel deutlich höheren Anschaffungskosten. Zwei Beispiele: Ein Golf Plus 1.2 TSI mit 105 PS kostet ab 20650 Euro, der gleich starke 1.6 TDI hingegen 22850 Euro. Und während ein BMW 320i (184 PS) mit 33100 Euro zu Buche schlägt, sind es beim 320d (ebenfalls 184 PS) gleich 35350 Euro.

Ein Preisunterschied, der erst einmal hereingefahren werden will. Unter 15000 km jährlicher Fahrleistung, so die bislang gängige Meinung, macht der Kauf eines Diesels keinen Sinn. Das ist eine Ansicht, die der ADAC jetzt revidiert. In einer Untersuchung hat er 379 Paarungen aus Diesel- und Benzinmodellen gegenübergestellt. Fazit: "Ein Diesel lohnt bereits ab einer durchschnittlichen Fahrleistung von 10000 Kilometern pro Jahr". Grund dafür, so der Club, seien die Kraftstoffpreise, die in den letzten Monaten derart angezogen hätten, dass sich der insgesamt niedrigere Verbrauch des Selbstzünders mittlerweile einfach früher rechnet.

Mehrere Kostenfaktoren sind relevant

In seine Kalkulationen hat der ADAC über den Kaufpreis hinaus noch weitere Faktoren mit einbezogen: Den Wertverlust etwa, die Betriebs- und Werkstattkosten sowie Steuer und Versicherung. Zugrundegelegt wurden die Benzin- und Dieselpreise vom August, also 1,70 für Super E10 und 1,55 Euro pro Liter Diesel.

Schriftzug BMW 320d
Klarer Vorteil: Der BMW 320d Efficient Dynamics rechnet sich gegenüber dem 320i schon bei 8000 km per annum.
© Werk Zoomansicht

Um noch einmal auf Beispiele von VW und BMW zurückzukommen: Beim Golf hat der ADAC den 1.2 TSI Trendline und den 1.6 TDI BlueMotion - hier nicht den "Plus", sondern das konventionelle Modell, noch Baureihe VI - gegenübergestellt und ermittelt, dass der Selbstzünder den Break-Even-Point bereits bei 9300 km erreicht. Noch günstiger zeigt sich die Situation im Falle BMW: Der sparsame 320d Efficient Dynamics rechnet sich gegenüber dem 320i sogar schon bei einer Jahreslaufleistung von 8000 km per annum.

Grundsätzlich stimmt die Faustregel nach wie vor: Je mehr Kilometer zurückgelegt werden, desto höher fällt der Diesel-Vorteil aus. Wer 15000 km pro Jahr abspult, ist laut ADAC-Analyse bei 81 Prozent der verglichenen Modellpaare mit dem Selbstzünder besser dran.

Trotzdem empfiehlt der Club einen genauen Blick auf das ins Visier genommene Wunschmodell. Es kann nämlich auch ganz anders laufen. Beispiel: Der Hyundai ix55. Hier, so der ADAC, lohne sich die Anschaffung der Dieselversion erst ab über 40000 km Jahreslaufleistung.

epr

09.09.12
 
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