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29.03.2018, 16:28

Besuch auf der Automesse in Manhattan

New York Auto Show: Klein, aber fein

In Europa wird der Autofrühling vom Genfer Salon eingeläutet, in den USA von der New York International Auto Show (NYIAS). Nach der Vielzahl von Neuheiten, die in diesem Jahr den Genfer Palexpo geflutet haben, scheint es zunächst ein undankbarer Job für die US-Messe, hier Anschluss zu halten. Doch die Show im Jacob Javits Center hat sich im Laufe der Jahre durchaus herausgeputzt. Während andere Messen reihenweise Absagen kassieren, wird New York von so gut wie allen Herstellern beehrt. Und manche bringen sogar echte Neuheiten mit.

Volkswagen Atlas Sport Cross
VW-Exponat: Der Sport Cross ist die seriennahe Studie eines SUV Coupes, das auf dem großen US-SUV Atlas basiert.
© uleZoomansicht

Es ist kühl in dieser Vorosterwoche in New York, kein Hauch von Frühling liegt in der Luft, Empire State Buildung und One World Trade Center verschleiern ihr Haupt mit Dunst. Durch die Straßenschluchten schiebt sich der Verkehr aber in der gewohnt zähflüssigen Konsistenz. Eine Freude ist es nicht, sich entlang der 5th Avenue oder durch den Queens Midtown Tunnel zu stauen. "Too many cars", sagt Shuttlefahrer Arthur aus Brooklyn kopfschüttelnd. Zu viele Motor-Maniacs in Manhattan, viele kommen dieser Tage auch aus dem Umfeld von New York City, aus New Jersey und dem Staat New York, um sich im Jacob Javits Convention Center an der 34th Street einen Überblick über das zu verschaffen, was das Auto-Angebot derzeit hergibt.

Gewinn an Glamour

Die New York Auto Show (30. März bis 9. April) ist keine der sogenannten A-Messen. Während aber die traditionsreiche Detroit Motor Show unter chronischem und allmählich lebensbedrohlichem Ausstellerschwund leidet (mit Mercedes und BMW haben weitere Publikumsmagneten ihre Absagen für kommenden Januar geschickt), gelingt es New York, die Getreuen der Branche zuverlässig zu versammeln. Die Stände sind zwar kleiner und dichter aneinandergedrängt als auf der Frankfurter IAA oder der Tokyo Motor Show, aber deutlich glamouröser als noch vor ein paar Jahren. Klein, aber fein, New York hat sich herausgeputzt. Vor allem aber zeigen von Mercedes über Porsche bis hin zu Lexus und Ford so gut wie alle Hersteller Flagge. "New York ist eine Verkaufsmesse", sagt Mercedes-Sprecher Kurt Groeneveld. Hier kommt es weniger darauf an, mit spektakulären Studien oder Neuheiten mediale Aufmerksamkeit zu erzielen, sondern das Publikum direkt anzusprechen. Rund eine Million Besucher pflegt die Show regelmäßig anzulocken. Viele von ihnen sind sehr zahlungskräftig, denn an der Upper East Side oder in den Hamptons wohnt viel Geld, in die Glitzertürme des neuen Viertels Hudson Yards, das im Umfeld des Javits Center entsteht, wird es noch einziehen.

AMG C63 Coupe
Starkes Stück: Der AMG C63 mit seinem V8 - hier als Coupe - ist die leistungsstärkste Mercedes C-Klasse.
© HerstellerZoomansicht

Von Pick-ups bis Pony Cars

Die Auswahl der Exponate ist nachvollziehbarerweise auf das zugeschnitten, wonach US-amerikanischen Käufern der Sinn steht. Pick-ups also wie der Chevrolet Colorado, dicke SUVs wie der Lincoln Aviator, Pony Cars wie der Ford Mustang. Viele Neuheiten sind eigentlich keine, sondern haben bereits in Genf Weltpremiere gefeiert und holen jetzt noch ihr Nordamerika-Debüt nach.

Und doch haben gar nicht mal wenige Modelle ihren Erstauftritt in New York, manchers ist auch aus europäischer Sicht von Interesse. Mercedes beispielsweise zeigt Coupe und Cabriolet der unlängst facegelifteten C-Klasse, Subaru fährt den neuen Forester vor, Toyota die fünfte Generation des RAV-4. VW strickt rund um sein großes Ami-SUV Atlas eine Familie, zu der ein sehr ansehnliches SUV-Coupe namens Cross Sport und der Midsize-Pick-up Tanoak gehören. Die Neuheiten von New York in der Bilderstrecke:

Messebesuch in Manhattan
New York, New York
VW Atlas Tanoak
Lifestyliger Laster

VW strickt um sein siebensitziges XL-SUV Atlas eine Familie. Beim Tanoak handelt es sich um einen stattlichen Midsize-Pick-up von 5,44 Metern Länge. Anhand der Reaktionen auf die New-York-Studie möchte VW ausloten, ob in den USA ein Markt für einen solchen Lifestyle-Laster bestünde.
© ule

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