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15.07.2017, 16:20

Aston Martin Valkyrie

Himmlisch schön und höllisch schnell

Die Hypercars sind jene in den Sportwagen-Olymp entrückten Autos, die selbst einen Porsche 911 schlapp aussehen lassen. Ein LaFerrari gehört der elitären Riege an, ein McLaren P1, ein Porsche 918 Spyder. Ab übernächstem Jahr stößt das Mercedes-AMG Project One X1 dazu. Und auch Aston Martin liefert: Dass der Vater der atemberaubenden Valkyrie in der Formel 1 beinahe Legendenstatus genießt, lässt Großartiges erwarten. Zumindest für diejenigen, die ein paar Millionen für den höllisch starken und schnellen Renner lockermachen können.

Aston Martin Valkyrie
Begehrt: Für die Valkyrie gibt es schon mehr Interessenten, als die limitierte Auflage von 175 Einheiten bedienen kann.
© Hersteller

Die Fahrzeuge, für die Adrian Newey normalerweise verantwortlich zeichnet, fegen über die Formel-1-Circuits dieser Welt. Der 58-jährige Brite kann auf 30 Jahre F1-Erfahrung zurückblicken. Seit drei Jahren ist der Motorsportingenieur geniales Mastermind und Star-Designer des Red-Bull-Rennstalls. Jetzt hat er für Aston Martin einen Über-Renner entworfen, der ab 2019 die Creme de la Creme der Hypercars das Fürchten lehren soll. Vielleicht erklärt sich daraus die kriegerische Namensgebung: Das Online-Lexikon Wikipedia definiert Walküren als Schildjungfern aus der nordischen Mythologie, die gefallene Kämpfer gen Walhall geleiten.

Aston Martin Valkyrie
Aston Martin Valkyrie: Das brachial starke Hypercar soll 2019 auf den Markt kommen.
© HerstellerZoomansicht

Massiver Anpressdruck

Den Ehrenplatz in einer Ruhmeshalle (des Automobilbaus) strebt wohl auch die wahnwitzig starke Valkyrie von Aston Martin an. Die atemberaubende Sportlerin soll einem Le-Mans-Prototypen (LMP1) das Wasser reichen können. Dazu fährt sie ein federleichtes Carbon-Chassis auf, unter dem die Luft zu einem mächtigen Heckdiffusor geleitet wird. Auf diese Weise wird das Hypercar mit ultimativem Druck auf den Asphalt gepresst. Auch die beiden auffälligen Aussparungen an den Flanken sollen den Abtrieb optimieren. Von halbstarkem Spoilerwerk und brutalen Flügel lässt sich die Valkyrie jedenfalls nicht die Schönheit verschandeln.

Den Antrieb übernimmt ein V12-Mittelmotor mit 6,5 Litern Hubraum, der aus der Fertigung von Cosworth stammt. Dazu greift wie in der Formel 1 ein KERS-System mit Hybridunterstützung unter die Arme, die Batterien liefert der Spezialist Rimac zu. Leistung? Hier darf spekuliert werden, mindestens 1000 Pferdestärken dürften es aber werden. Ein Siebengang-Getriebe mit Schaltwippen transferiert die entfesselten Kräfte an die Hinterachse.

Aston Martin Valkyrie Innenraum
Der Motorsport lässt grüßen: Die Kommandozentrale der Valkyrie.
© HerstellerZoomansicht

Kameras statt Außenspiegel

Die Parforcejagd in der Valkyrie können zwei Passagiere miterleben, die in einer verhältnismäßig spartanischen Umgebung untergebracht sind. Von wegen achtfach verstellbarer Komfortsitz mit Kühlfunktion, Heizung und Massagemodus: In der Kommandozentrale dieses Renners lassen sich nur Pedale und Lenkrad umjustieren. Auch konventionelle Außenspiegel gibt es nicht, stattdessen übertragen Kameras das Geschehen auf zwei Bildschirme.

Was die Valkyrie kosten soll, wenn sie ab 2019 ausgeliefert wird, ist noch nicht bekannt. Unter drei Millionen Euro dürfte es aber nicht abgehen. Und auch wer eine solche Summe überweisen kann, wird nicht verlässlich mit einem Exemplar des Aston-Martin-Fegers belohnt: Die Auflage ist auf 175 Einheiten limitiert.

upr

 

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