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28.05.2007, 22:12

Weltverband FIA leitet Untersuchung ein

Teamorder bei McLaren-Mercedes?

Fernando Alonso und Lewis Hamilton bescherten McLaren-Mercedes am Sonntag einen bravourösen Doppelsieg im Fürstentum Monaco. Doch der schwäbisch-britische Rennstall muss nun um den Erfolg in Monte Carlo bangen. Wie der Automobil-Weltverband FIA am Montag bestätigte, würde untersucht, ob die Silberpeile gegen das Regelwerk verstoßen haben.

Zu früh gefreut? Fernando Alonso (re.) und Lewis Hamilton jubeln nach dem Doppelsieg.
Zu früh gefreut? Fernando Alonso (re.) und Lewis Hamilton jubeln nach dem Doppelsieg.
© dpaZoomansicht

Der Doppeltriumph von McLaren-Mercedes beim Großen Preis von Monaco hat ein Nachspiel. "Die FIA prüft Vorkommnisse, die sich beim Rennen in Monte Carlo ereignet haben. Dabei geht es darum, ob die Regeln möglicherweise gebrochen worden sind", teilte die FIA mit.

Wie britische Medien berichten, geht es um den Vorwurf der Teamorder.Stallorder ist in der Formel 1 seit der Saison 2003 verboten. Die FIA wollte sich nicht näher äußern und verwies nur darauf, "zum richtigen Zeitpunkt eine weitere Bekanntgabe zu machen".

Der spanische Weltmeister Fernando Alonso hatte den 5. WM-Lauf dieser Saison vor seinem britischen Teamkollegen Lewis Hamilton und Ferrari-Pilot Felipe Massa gewonnen.

Auch wenn die FIA den Vorwurf noch nicht präzisieren wollte, scheint klar, dass es sich um Stallorder handelt. So soll McLaren nach Informationen der Kollegen von Motorsport-Total.com seine Fahrer nach dem ersten Boxenstopp angewiesen haben, die Positionen zu halten. Damit wollte man den Doppelsieg sicherstellen und die Punkteausbeute maximieren.

Die englische Presse ging mit McLaren-Mercedes hart ins Gericht und sah Hamilton in Monte Carlo um den Sieg betrogen. "Hamilton muss Alonso gewinnen lassen", schrieb die Daily Mail. Der Daily Telegraph urteilte: "Hamilton wurde befohlen, Alonso den Sieg zu überlassen."

Ausgerechnet Ron Dennis war es, der die Kritiker auf den Plan rief. Der McLaren-Teamchef gab zu, dass der Zweikampf zwischen seinen beiden Fahrern nicht hundertprozentig sportlich auf der Strecke entschieden wurde: "In diesem Rennen geht es für die Fahrer nur darum, wirklich schnell zu fahren und uns die Möglichkeit zu geben, den Ausgang zu bestimmen - und das ist mein Job", sagte der Brite.

Dennis sagt, es sei eigentlich nicht seine Art, Fahrer einzubremsen und sie zu frustrieren, schob aber gleich nach: "Aber so muss man in Monaco agieren, wenn man gewinnen will, und dafür werde ich mich nicht entschuldigen." Angeblich hatte Hamilton die Anweisung erhalten, Alonso nicht anzugreifen, was Dennis bestätigte: "Es wird Zeiten und Strecken geben, auf denen sie frei fahren dürfen, aber nicht hier."

Hamilton hatte nach dem Rennen trotz des zweiten Platzes seinem Ärger Luft gemacht. "Ich muss eben damit leben, dass ich die Zwei auf dem Auto habe", sagte der Formel-1-Neuling. Dennoch wollte er nicht von Teamorder sprechen: "Sie haben ja nicht gesagt, dass ich hinter Fernando bleiben soll, aber das Ziel des Teams ist es, so viele Punkte wie möglich zu holen."

Angesichts der Negativ-Schlagzeilen in England, wo man Hamilton gerne als kommenden Weltmeister feiern würde, sieht sich die FIA nun wohl gezwungen, zumindest eine Untersuchung einzuleiten, denn nach Artikel 151 c des International Sporting Code dürfen die Teams den Ruf des Sports nicht schädigen. Dazu zählt seit dem geschenkten Sieg durch Rubens Barrichello an den Ferrari-Teamkollegen Michael Schumacher in Zeltweg/Österreich 2002 auch die Stallorder.

Ron Dennis macht einen klaren Unterschied zwischen einer Stallorder und einer Teamstrategie. Der Teamchef hatte nach dem Rennen erklärt, dass man eben keine Teamorder ausgegeben habe, sondern lediglich eine Teamstrategie angewandt, um den Grand Prix zu gewinnen: "Eine Teamorder hingegen ist dazu da, einen Grand Prix zu manipulieren", so Dennis.

 

kicker-sportmagazin

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