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08.06.2007, 16:25

Bayern: Ribéry hat unterzeichnet

Toni verpasst Trainingsauftakt

Der FC Bayern München hat den französischen Nationalspieler Franck Ribéry wie erwartet unter Vertrag genommen. Der Mittelfeldspieler unterzeichnete am Donnerstag einen Vierjahresvertrag und wurde durch Manager Uli Hoeneß und Finanzvorstand Karl Hopfner anschließend in einer einstündigen Pressekonferenz im Arabella-Sheraton-Hotel den Medienvertretern vorgestellt. Neben ihm saß auch der neue Bayern-Torjäger Luca Toni.

Franck Ribéry
Vorgestellt: Franck Ribéry, links Finanzvorstand Karl Hopfner, rechts Manager Uli Hoeneß.
© dpaZoomansicht

Der Italiener wird beim Trainingsauftakt des Rekordmeister fehlen, wie der FCB am Freitag auf seiner Website mitteilte. Toni könne wegen einer Fußoperation weder beim Trainingsauftakt am 29. Juni noch bei der anschließenden Hongkong-Reise teilnehmen. Danach soll er ins Training einsteigen. Auch Neuzugang Jan Schlaudraff wird wegen seiner Bandscheiben-Operation beim Trainingsauftakt fehlen.

Franck Ribéry, der am Donnerstag den medizinischen Check bestanden hatte und die Trikotnummer 7 erhält, kommt vom französischen Traditionsklub Olympique Marseille. Sein Vertrag hat bis 2011 Gültigkeit. Für den 24-Jährigen sollen angeblich 25 Millionen Euro Ablöse fällig sein. Manager Uli Hoeneß wollte dies nicht bestätigen, Ribéry ist jedoch auf jeden Fall der teuerste Bayern-Profi in der Geschichte des Vereins. "Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, zwei Weltstars nach München zu holen. Wir haben insgesamt wirklich viel Geld ausgegeben", sagte der angespannt wirkende Bayern-Macher im Blitzlichtgewitter. WM-Teilnehmer Ribéry, der sich bei seiner Vorstellung sehr eloquent und diplomatisch zeigte, ist äußerst vielseitig einsetzbar, er kann über beide Flanken und durch die offensive Mitte kommen.

Luca Toni wiederum entschied sich für die Elber-Rückennummer 9 und gegen die 30. Er kommt vom AC Florenz und kostet elf Millionen Euro Ablöse. Der Sunnyboy und Dressman ("In den nächsten Jahren wird hier sicher Großes passieren") erhält ebenfalls ein bis 2011 gültiges Arbeitspapier.

Beide Neuerwerbe stören sich nicht an der "Degradierung" der Bayern in den UEFA-Cup und gehen davon aus, dass es sich um ein einjähriges Intermezzo handele.

Ribéry, der seine Frau zum Shopping nach München mitgebracht hatte - in Bayern war am Donnerstag Feiertag -, musste nach einer Stunde ebenso wie Toni wieder aufbrechen, der Flug gen Heimat wartete.

Zé Roberto soll auf "Selecao" verzichten

Luca Toni
Die neue Nummer 9: Luca Toni.
© dpaZoomansicht

Auch die Rückkehr von Zé Roberto zum FC Bayern steht so gut wie fest. Der Brasilianer, der am Mittwoch trotz starker Leistung mit dem FC Santos im Halbfinale der Copa Libertadores an Gremio Porto Alegre scheiterte (0:2, 3:1), bekommt einen Zweijahresvertrag - wenn er sich voll für den Verein und gegen Einsätze in der Nationalmannschaft entscheidet. Zé Roberto soll laut inoffiziellen Angaben sechs Millionen Euro kosten.

Zuvor standen bereits die Zugänge von Hamit Altintop (Schalke 04/ablösefrei), Marcell Jansen (Mönchengladbach/10 Mio.), Jan Schlaudraff (Aachen/1,2 Mio.) und José Ernesto Sosa (Estudiantes de la Plata/9 Mio.) fest. Unter dem Strich hat der FC Bayern also schon über 50 Millionen Euro investiert - nach einer Saison ohne Titel und der erstmals seit zehn Jahren verpassten Champions-League-Qualifikation soll das Ruder also mit aller Macht wieder herumgerissen werden.

"Wir sind auf alle Fälle besser als in der vergangenen Saison", konstatierte Hoeneß. "Allerdings gibt es in diesem Geschäft keine Garantien. Wir stehen enorm unter Druck und werden von Beginn an die Gejagten sein."

Fall Klose weiter offen - Werder am Zug

Unklar ist weiterhin die Personalie Miroslav Klose. Der Bremer Nationalstürmer soll möglichst noch in diesem Sommer kommen, damit wären die Transferaktivitäten laut Hoeneß auch abgeschlossen. In der Angelegenheit Klose unterbreitete der Rekordmeister dem Nordrivalen ein konkretes Angebot (zehn Millionen Euro). "Wir haben selbstverständlich noch Geld", versicherte Finanz-Vorstand Karl Hopfner augenzwinkernd. Wird die Offerte nicht akzeptiert, wechselt er erst 2008, aber dann ablösefrei, an die Isar. Der Ausgang in dieser Angelegenheit entscheidet wohl auch über einen Verbleib bzw. Wechsel des Niederländers Roy Makaay. Nationalspieler Lukas Podolski wird auf alle Fälle in München bleiben.

08.06.07
 

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