Schalke: Erste Gespräche mit Westermann - Bordon fit
Ernst droht auszufallen
Genauso wie Bordon wird auch dessen Landsmann von Beginn an dabei sein. "Lincoln wird spielen. Er ist richtig fit und sehr kreativ im Training", äußerte sich Slomka.
Westermann im Visier
Gute Stammplatzaussichten hätte auch Heiko Westermann, wenn er sich für einen Wechsel nach Gelsenkirchen entscheidet. Der Poker um den Bielefelder geht in die heiße Phase. Vergangene Woche traf sich Schalkes Manager Andreas Müller zu einem ersten Gespräch mit Fritz Popp, dem Berater des Bielefelder Innenverteidigers. In den kommenden Tagen wollen Müller und Trainer Mirko Slomka den Spieler persönlich von einer guten Perspektive auf Schalke überzeugen. Slomka schwärmt bereits: "Heiko Westermann bringt von der Qualität her alles mit, um schon bald den Sprung in die Nationalmannschaft zu schaffen."
Bei Arminia Bielefeld, wo Westermann noch bis 2008 unter Vertrag steht, hat Schalke die Verhandlungen offiziell angemeldet, ebenso wie Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart, Schalkes ernsthaftesten Konkurrenten im Poker um Westermann.
Varela oder Lövenkrands?
Für das Spiel am Samstag in Frankfurt sind zehn Startplätze fest vergeben; der letzte freie Platz wird zwischen Gustavo Varela und Peter Lövenkrands ausgemacht - und hängt in erster Linie davon ab, ob Schalke im 4-3-3 (mit Lövenkrands neben Kuranyi und Halil Altintop) agiert oder im 4-4-2 (dann mit Varela in einer Raute, die Lincoln, Ernst und Kobiashvili komplettieren). In der Defensive sind Rafinha, Bordon (den leichte Adduktorenprobleme plagen), Krstajic und Pander gesetzt.
Tauziehen um Gustavo geht weiter
Indes geht das Tauziehen im Fall des Brasilianers Gustavo weiter. Schalke hat am Dienstag über die DFL erneut die internationale Freigabe beim brasilianischen Verband angefordert, die im ersten Anlauf verweigert worden war. Müller: "Wir bleiben bei unserem Standpunkt, dass er bei uns unter Vertrag steht und werden sehr hart vorgehen."
Wie es am Mittwoch von der DFL hieß, würde Gustavo auch dann noch die Spielgenehmigung für die Rückrunde erhalten, wenn er erst nach Ende der Transferperiode, also im Februar, auf Schalke eintreffen würde. Doch es geht wohl eher um eine finanzielle Entschädigung. Müller: "Nach allem, was passiert ist, glaube ich nicht, dass man ihn guten Gewissens in der Arena aufbieten könnte." Zudem dementiert der Schalker Manager Medienberichte aus den Niederlanden, wonach er sich bei PSV Eindhoven nach der Ablöse des Peruaners Jefferson Farfan erkundigt habe.
Jean-Julien Beer
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