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01.06.2006, 11:27

Hamburg: Hoffmann fürchtet keine Probleme, wenn der Kapitän bleibt - Kompany ein Kandidat

Nur wenig Bewegung im Poker um van Buyten und Farfan

Die Trendwende in Hamburg bleibt bislang auch in dieser Woche aus - Vollzugsmeldungen gibt es nur auf Seiten der Abgänge. Montag erfuhr Ailton (32), Leihstürmer von Besiktas Istanbul, dass der HSV die Kaufoption nicht zieht.

Ein weiterer prominenter Abgang steht weiterhin noch nicht fest: der von Daniel van Buyten.

Dienstag waren die Bayern­ Bosse Uli Hoeneß und Karlheinz Rummenigge in Hamburg, verhandelten rund drei Stunden mit Dietmar Beiersdorfer und Bernd Hoffmann. Das Ergebnis: keines. Die Münchner sind unverändert nicht bereit, einen zweistelligen Millionenbetrag für den 28-jährigen Kapitän und Abwehrchef des HSV zu zahlen und Hamburg weicht nur unwesentlich von der jüngsten 15-Millionen-Forderung ab. Die Münchner Hoffnungen, den HSV aufgrund des Wirbels um den Belgier im Preis drücken zu können, scheinen sich nicht zu erfüllen. Bereits unmittelbar nach dem Saisonende am 15. Mai hatte der kicker von teaminternen Strömungen gegen van Buyten berichtet, im Anschluss daran äußerten sich nacheinander Sergej Barbarez und Rafael van der Vaart auch öffentlich kritisch über den Kapitän. Dennoch gibt sich Klubboss Hoffmann zuversichtlich, dass sich van Buyten wieder eingliedern ließe, falls der Wechsel nach München nicht zu Stande kommt: "Diesbezüglich mache ich mir keine Sorgen. Seine Leistung würde dann wieder im Vordergrund stehen."

Die Liste mit Nachfolgekandidaten hat der HSV dennoch erstellt. Neben dem wechselwilligen Wunsch-Verteidiger Martin Skrtel (21, Zenit St. Petersburg) steht auch Vincent Kompany (20, Vertrag bis 2010) vom RSC Anderlecht darauf. Der Innenverteidiger mit Gardemaß (1,90 Meter groß und 85 Kilo schwer) wird vom HSV bereits seit drei Jahren beobachtet, will wie Skrtel gern diesen Sommer wechseln, ist aber noch teurer als der etwa fünf Millionen teure Slowake. Mindestens zwölf Millionen Euro Ablöse stehen für Kompany als Preis im Raum. Zu viel für den HSV, der erst im Sturm aufrüsten muss.

Nach den Abgängen von Mpenza, Ailton, Barbarez und Takahara stehen neben Benjamin Lauth derzeit nur die Nachwuchsstürmer Mustafa Kucukovic und Besart Berisha (20, vom AC Horsens nach Ausleihe zurückgekommen) für den Angriff unter Vertrag. Und der Poker um Jefferson Farfan (21) bleibt zäh. In den Planungen vorgesehen war, dass Hoffmann in dieser Woche nach Eindhoven reist, um mit Farfans Klub zu verhandeln. Der aber scheint bislang nicht gewillt, den Peruaner abzugeben und spielt auch mit dem Wissen, dass der HSV nicht der einzige Bewerber ist, auf Zeit.

Sebastian Wolff

 

kicker

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