3. Liga

Zwickaus Göbel-Brüder treffen auf ihren alten Verein

Erster FSV-Sieg im neuen Stadion?

Zwickaus Göbel-Brüder treffen auf ihren alten Verein

Wagten den Schritt von Erfurt nach Zwickau: Christoph (li.) und Patrick Göbel.

Wagten den Schritt von Erfurt nach Zwickau: Christoph (li.) und Patrick Göbel. imago

Zum ersten Mal seit 16 Jahren treffen Zwickau und Erfurt wieder in einem Pflichtspiel aufeinander. Zuletzt standen sich beide Mannschaften am 25. März 2000 in der Regionalliga Nordost gegenüber, als RWE mit 2:1 gewann. Doch nicht nur aus diesem Grund ist dieses Ostduell ein Hingucker: Für die Brüder Patrick und Christoph Göbel kommt es zum Wiedersehen mit ihrem alten Verein. Für die beiden Spieler, die sich "für die Mannschaft zerreißen" (Trainer Torsten Ziegner), wäre es ein perfekter Moment, wenn sie ausgerechnet gegen Erfurt den ersten FSV-Sieg im neuen Stadion feiern könnten.

Nach dem 0:1 gegen den Hamburger SV im Pokal und dem 0:0 gegen Magdeburg könnte am Sonntag gegen Erfurt zudem das erste FSV-Tor im neuen Stadion Zwickau fallen. Mit dem Toreschießen hatte der Aufsteiger zuletzt ja so seine Probleme. Kritik von außen, Zwickaus Offensive sei nicht drittligatauglich, wies Vize-Kapitän Robert Paul jedoch zurück: "In dieser Liga muss man Geduld haben, beharrlich auf die zwei oder drei Chancen im Spiel warten, und die dann konsequent nutzen. Ronny König wird seine Tore machen, Marc-Philipp Zimmermann und Jonas Nietfeld werden sich an das höhere Niveau der gegnerischen Abwehrreihen gewöhnen."

Dass beim torlosen Remis gegen Magdeburg erstmals in dieser Saison die Null stand, war für den Verteidiger "ganz wichtig". "Darauf lässt sich aufbauen, wir mussten erst unsere defensive Sicherheit finden", so der 31-Jährige. "Der nächste Schritt muss sein, dass wir gegen Erfurt auch druckvoller und kreativer nach vorn spielen, uns Chancen erarbeiten und diese zum erfolgreichen Abschluss führen."

Gerd Dassler/cfl