Tennis

Alexander Zverev und Trainer David Ferrer gehen getrennte Wege

Zusammenarbeit schon wieder vorbei

Zverev und Ferrer gehen getrennte Wege

Arbeiten nicht mehr zusammen: Alexander Zverev (li.) und David Ferrer.

Arbeiten nicht mehr zusammen: Alexander Zverev (li.) und David Ferrer. imago images

Wie die "Marca" und "puntodebreak.com" berichten, endet die Zusammenarbeit zwischen Zverev und Ferrer. Beide haben demnach bereits im vergangenen Jahr ein Gespräch geführt, in dem der Coach seinem Schützling mitteilte, dass er nicht weitermachen würde.

"Ende des Jahres musste eine Entscheidung getroffen werden. Ich habe mit Sascha gesprochen und ihm gesagt, dass ich nächste Saison nicht weitermachen werde", wird Ferrer bei "puntodebreak.com" zitiert. Und weiter: "Es ist absolut nichts zwischen uns passiert, alles ist in Ordnung. Ich bin ihm sehr dankbar für die Gelegenheit, die er mir gegeben hat. Wir hatten in den Monaten zusammen eine gute Zeit."

Im vergangenen Sommer hatten Zverev und Ferrer die Zusammenarbeit gestartet. Interessant an dieser Konstellation war, dass ausgerechnet Zverev 2019 in Madrid Ferrers Karriere beendet hatte. Beinahe hätte der Deutsche mit seinem neuen Coach den größten Erfolg seiner eigenen Laufbahn gefeiert: Bei den US Open schaffte es Zverev bis ins Finale, verlor dort allerdings in einem dramatischen Fünfsatz-Match gegen den Österreicher Dominic Thiem.

Aber nur wenige Monate später wird diese Zusammenarbeit nun enden. Bei der Begründung ließ Ferrer durchblicken, dass auch die Corona-Pandemie eine Rolle spielt. "Meine Familie steht über allem, ich möchte mich zuallererst auf sie konzentrieren", sagte der Spanier.

Zverev dankt Ferrer für die Zusammenarbeit

Auch Zverev hat sich mittlerweile geäußert. "Ich möchte David für die Monate danken, die wir geteilt haben, die Zeiten auf und neben dem Platz, und ihm nur das Beste für die Zukunft wünschen. Ich habe großen Respekt vor der Art und Weise, wie David Tennis gespielt und trainiert hat. Sie sind eine echte Inspiration. Vielen Dank", so der beste deutsche Tennisspieler.

mst/dpa