Bundesliga

Zurück im Heimatkosmos: Rose übernimmt RB Leipzig

Tedesco-Nachfolger gefunden - Es warten Duelle mit BVB und Gladbach

Zurück im Heimatkosmos: Rose übernimmt RB Leipzig

Darf künftig in seiner Heimatstadt arbeiten: Marco Rose.

Darf künftig in seiner Heimatstadt arbeiten: Marco Rose. IMAGO/Sven Simon

Bereits unmittelbar nach der Entlassung von Domenico Tedesco am Mittwoch waren die ersten Gerüchte aufgekommen - zu passend erschien die Kombination Marco Rose - RB Leipzig. Nun hat der aktuelle DFB-Pokalsieger die Verpflichtung des Trainers offiziell bekanntgegeben und Rose mit einem Vertrag bis 30. Juni 2024 ausgestattet.

Die Co-Trainer-Positionen werden die ehemaligen Profi-Fußballer Alexander Zickler, Frank Geideck und Marco Kurth übernehmen und damit das Trainerteam um Torwart-Trainer Frederik Gößling und die Athletiktrainer Ruwen Faller, Kai Kraft und Daniel Behlau komplettieren.

Zurück in der Geburtsstadt

Roses Auftaktspiele im September

Für Rose ist es sowohl die Rückkehr in die Heimat als auch die Rückkehr in den RB-Kosmos. Der 45-Jährige ist gebürtiger Leipziger, seinen ersten Job als Cheftrainer trat er 2012 bei Lok Leipzig an. Anschließend arbeitete Rose sechs Jahre lang bei RB Salzburg - zunächst als Jugend-, dann als Chefcoach. Die RB-Spielphilosophie verkörpert Rose wie kaum ein anderer Trainer.

Zum Schwesterklub nach Leipzig zog er aber trotz der offensichtlichen Verbindungen nie weiter. Gerüchte um ein Engagement in Leipzig rankten sich häufig, wurden aber nicht Realität - bis jetzt. Stattdessen ging es über Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund, wo sich nach Ende der vergangenen Saison etwas überraschend die Wege wieder trennten.

Kommt das Wiedersehen mit Eberl?

Nach Heimatstadt und RB-Kosmos könnte Rose bald noch ein drittes Wiedersehen bevorstehen. Zuletzt verdichteten sich die Anzeichen, dass Max Eberl neuer Sportdirektor in Leipzig werden könnte - also der Mann, der Rose einst nach Mönchengladbach holte.

Auf Rose warten BVB und Gladbach - sowie Real

Ein solches Wiedersehen mit Eberl ist möglich, zu einem schnellen Aufeinandertreffen mit ehemaligen Klubs kommt es bereits an den beiden kommenden Bundesliga-Spieltagen: Am Samstag spielt RB gegen Borussia Dortmund (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker), wo Rose zuletzt arbeitete, und dann folgt am 7. Spieltag das Duell in Gladbach. Bei der Borussia vom Niederrhein erlebte der 45-Jährige seine Bundesliga-Premiere als Trainer.

Zwischen diesen beiden Spielen liegt noch die zweite Runde in der Champions League: Nach dem 1:4 gegen Schachtar heißt es bei Real Madrid eigentlich "verlieren verboten".

mib, bst