Regionalliga

Zum dritten Mal: Cottbus holt Pele Wollitz als Cheftrainer zurück

55-Jähriger wieder in der Lausitz

Zum dritten Mal Cottbus: FC Energie holt Wollitz als Cheftrainer zurück

Wird zum dritten Mal Trainer von Energie Cottbus: Claus-Dieter Wollitz.

Wird zum dritten Mal Trainer von Energie Cottbus: Claus-Dieter Wollitz. imago images

"Ich freue mich sehr, dass ich noch einmal die Chance bekomme, den FC Energie trainieren zu dürfen", wird Wollitz in einer Mitteilung der Cottbuser zitiert. "Und eines möchte ich allen versichern, ich habe richtig Bock auf die Aufgabe und werde alles geben, um uns auf einen erfolgreichen Weg zu bringen." Der Sportliche Leiter Maximilian Zimmer freut sich, dass die Trainersuche abgeschlossen ist: "Wir haben uns den Markt genau angeschaut, abgewogen, was passen oder auch nicht passen könnte. In diesem Prozess waren wir uns schnell einig, dass wir fest davon überzeugt sind, dass Pele der Trainer ist, mit dem wir im Verein eine neue Mannschaft aufbauen, entwickeln und den Klub perspektivisch wieder nach vorne bringen wollen."

Wollitz hatte Cottbus bereits von Juli 2009 bis Dezember 2011 in der 2. Bundesliga und später nochmal von April 2016 bis Dezember 2019 in der Regional- und 3. Liga betreut. 2018 gelang ihm über die Aufstiegsrunde der Aufstieg in die 3. Liga - perspektivisch erhoffen sich die Lausitzer das nun wieder. Zuvor wartet jedoch viel Arbeit auf die Protagonisten. In der abgebrochenen Spielzeit ist Cottbus auf Rang neun gelandet, verpasste den Einzug ins Finale des Landespokals und damit die Chance auf die lukrative DFB-Pokal-Hauptrunde. Damit verbunden ist ein Umbruch, den Wollitz nun moderieren muss.

Es sind zweifelsohne Fehler passiert. Doch wir sind im Hier und Jetzt und es geht um den Verein.

Claus-Dieter Wollitz

Cottbus hatte sich auf Trainersuche begeben, nachdem Dirk Lottner den ehemaligen Bundesligisten im April nach einem halben Jahr und neun Pflichtspielen wieder verlassen hatte. Lottner wiederum war nach Frank Eulberg, Sebastian Abt und Tim Kruse der vierte Trainer, der sich nach Wollitz' überraschenden Abgang zum 1. FC Magdeburg im Januar 2020 an der Seitenlinie versucht hatte.

Amtsantritt zum 1. Juli

Dieser Abschied war von einigen Misstönen begleitet. "Selbstverständlich ist uns auch bewusst, dass in der Vergangenheit Dinge passiert sind, die nicht so gelaufen sind, wie es möglicherweise hätte sein sollen", sagt Wollitz. "Es sind zweifelsohne Fehler passiert. Doch wir sind im Hier und Jetzt und es geht um den Verein."

Weil sein Vertrag in Magdeburg, das er nur elf Pflichtspiele trainiert hat, aber noch bis Ende Juni gültig ist, wird Wollitz erst zum 1. Juli beim FCE anfangen.

pau