3. Liga

Türkgücü München präsentiert Dayat als neuen Trainer

Nachfolger für Schmidt gefunden

Zuletzt bei Fenerbahce: Türkgücü präsentiert Dayat als neuen Trainer

Serdar Dayat ist neuer Cheftrainer von Türkgücü München.

Serdar Dayat ist neuer Cheftrainer von Türkgücü München. Türkgücü München

Dayat erhält einen Vertrag bis zum Saisonende und tritt damit die Nachfolge von Alexander Schmidt an, von dem sich der Aufsteiger Anfang Februar nach fünf Spielen ohne Sieg getrennt hat. "Mit Serdar Dayat haben wir den Coach gefunden, der unser seit Jahren harmonierendes Trainergespann bestmöglich leiten kann", wird Geschäftsführer Max Kothny in einer Mitteilung des Drittligisten zitiert. "Serdar Dayat hat gemeinsam mit den Co-Trainern bereits die Planung für die restlichen Saisonspiele in Angriff genommen. Wir sind zuversichtlich, dass wir durch die intensive und kollegiale Zusammenarbeit innerhalb des Trainerteams sportliche Erfolge feiern können." Seinen Einstand wird der neue Trainer bereits am Sonntag gegen den FSV Zwickau feiern. Als Assistenten stehen ihm der zuletzt als Interimscoach eingesprungene Andreas Pummer sowie Alper Kayabunar und Michael Hofmann zur Seite.

Mit Türkgücü München, das aktuell auf Rang fünf drei Punkte hinter den angepeilten Aufstiegsplätzen steht, verbindet Dayat viel: "Ich freue mich, in meiner Heimat München als Trainer arbeiten zu können. Ich bin seit vielen Jahren dem Verein verbunden, da ich in der Jugend bereits für Türkgücü München gespielt habe", sagt er. Die Mannschaft sei "bestückt mit jungen, talentierten, aber auch erfahrenen, gestandenen Spielern. Jetzt geht es darum, das Potenzial der Mannschaft bestmöglich auf den Platz zu bringen."

Erfahrungen als Chef- und Co-Trainer sowie im Nachwuchsbereich

Dayat kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückblicken. Seine Trainerlizenz erwarb er 2009 unter anderem durch Praktika beim MSV Duisburg. Zuletzt war er als Nachwuchskoordinator beim türkischen Topklub Fenerbahce Istanbul tätig. Zuvor hatte er in verschiedener Funktion beim schwedischen Drittligisten Kristianstad gearbeitet. In Deutschland sammelte er Mitte der 2000er Jahre erste Erfahrungen als Trainer im unterklassigen Bereich in Fürstenfeldbruck und Aindling. Später wurde er Co-Trainer bei verschiedenen Klubs in der Türkei, unter anderem an der Seite von Werner Lorant und Thomas Doll, sowie in der niederländischen Eredivisie. Als Cheftrainer arbeitete er unter anderem beim türkischen Klub Denizlispor und in Bulgarien.

pau

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