Bundesliga

Zuber stellt sich vor: "Ich bin nicht hier, um Verteidiger zu spielen"

Ex-Hoffenheimer sprach nicht mehr mit TSG-Coach Hoeneß

Zuber stellt sich vor: "Ich bin nicht hier, um Verteidiger zu spielen"

Danny da Costa, Steven Zuber

Künftig nicht mehr gegen, sondern mit Frankfurt: Neuzugang Steven Zuber (r.). imago images

Zwei Dinge wollte Zuber auf seiner ersten Pressekonferenz in Frankfurt gleich klarstellen. Erstens: "Ich wollte zu Frankfurt, sonst wäre ich in Hoffenheim geblieben." Und zweitens, was dem Schweizer besonders wichtig war: "Ich bin nicht hierhergekommen, um Verteidiger zu spielen."

Gewünschter Tapetenwechsel

Ansonsten lässt Zuber, der in sich "noch viel Potenzial" sieht, die SGE, gegen die er "selten dreifach gepunktet hat", gerne von seiner Flexibilität profitieren - "Hauptsache offensiv". Was den 28-Jährige zum Wechsel bewogen hat, war auch, "mal etwas Neues zu sehen - ich war sehr lange in Hoffenheim".

Privat sei Zuber, der "der TSG viel zu verdanken" habe, "ein ruhiger Typ. Ich lese viel und möchte mich gerne weiterbilden". Mit Hoffenheims neuem Trainer Sebastian Hoeneß hat sich der vor allem auf der linken Außenbahn eingesetzte, aber auch rechts oder hinter den Spitzen taugliche Rechtsfuß nicht mehr unterhalten - mit Adi Hütter habe es dagegen ein Gespräch "zwischen 15 und 20 Minuten" gegeben.

Zuber will nicht unbedingt Führungsspieler werden

Zuber geht nach Frankfurt, Mijat Gacinovic im Gegenzug zur TSG Hoffenheim. Frankfurts neue Nummer elf übernimmt sogar die Rückennummer des Serben, ist aber "nicht gekommen, um die Lücke eins zu eins zu schließen", die der Publikumsliebling hinterlässt. Zubers Ziel sei zudem weniger das, in eine Führungsrolle hineinzuwachsen, sondern vielmehr, "verletzungsfrei zu bleiben. Denn ich bin überzeugt von meiner Qualität, und wenn ich fit bleibe, werden die Leute hier viel Freude an mir haben."

nba