2. Bundesliga

Zimmermann: "Es ist schon etwas paradox"

Hannovers Offensive ist derzeit das Problem

Zimmermann: "Es ist schon etwas paradox"

Seine Stürmer erzielen zu wenig Tore: Jan Zimmermann.

Seine Stürmer erzielen zu wenig Tore: Jan Zimmermann. imago images/Joachim Sielski

Das 0:0 am vergangenen Freitag im Heimspiel gegen den SC Paderborn hat Jan Zimmermann Mut gemacht. "Ich habe sehr viel Gutes und Positives gesehen. Deswegen gibt uns das Selbstvertrauen und ich glaube, dass die Mannschaft da auch gezeigt hat, dass sie will, dass sie bereit ist. Am Ende bekommen wir nur eine andere Stimmung und einen anderen Drive rein, wenn wir Spiele gewinnen und das muss Samstag unser Ziel sein", sagt der Trainer von Hannover 96 vor dem Auswärtsspiel am Samstag beim Karlsruher SC. "Wir müssen dort sehr konzentriert sein, trotzdem rechnen wir uns natürlich was aus."

Wenn es mehr als ein Punkt sein soll, müsste 96 allerdings mindestens ein Tor schießen. Und das ist seit Wochen die größte Baustelle der Niedersachsen. "Es ist schon etwas paradox. Wir haben grundsätzlich viele personelle offensive Optionen und auch viele Alternativen, aber dann auch zu wenig Tore geschossen", weiß der Trainer. Sebastian Kerk ist mit vier Liga-Treffern aktuell der treffsicherste Spieler der Hannoveraner. Alle anderen Offensivkräfte haben in 14 Spielen jeweils nicht mehr als ein Tor zustande gebracht.

Zu wenig, um im gesicherten Mittelfeld der Zweitklassigkeit ein Wörtchen mitreden zu können. Zimmermann: "Ich habe gesagt, dass wir vier Punkte hinter Karlsruhe sind und drei Punkte hinter Platz elf. Wir wissen aber auch, wie viele Punkte es nach hinten auf den Relegationsplatz sind." Aktuell trennt 96 auf Platz 15 und Holstein Kiel auf Relegationsrang 16 allerdings nur die Tordifferenz…

Gunnar Meggers

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