3. Liga

Havelse: Ziehl nach Lebenszeichen "unheimlich froh"

Havelse schöpft nochmal Hoffnung

Ziehl und der andere Verlauf: "Ich bin unheimlich froh"

Rüdiger Ziehl und der TSV Havelse fuhren einen verdienten Punkt in Magdeburg ein.

Rüdiger Ziehl und der TSV Havelse fuhren einen verdienten Punkt in Magdeburg ein. picture alliance/dpa

Noch immer rangiert der TSV abgeschlagen am Tabellenende der 3. Liga. Acht Zähler Rückstand hat der Aufsteiger auf das rettende Ufer, verkürzte den Abstand zum Vorletzten Würzburg durch das überraschende 1:1 in Magdeburg aber immerhin auf drei Punkte.

Der Punktgewinn in der Elbestadt war sogar alles andere als glücklich, wie auch der Gegner nach dem Spiel einräumte. Das Team von Cheftrainer Rüdiger Ziehl spielte forsch und mutig, stellte den souveränen Spitzenreiter damit mehrmals vor Probleme. "Klar ist auch, dass wir nicht alles gegen Magdeburg verteidigen können", so Ziehl, der damit nicht nur auf das zwischenzeitliche Führungstor der Gastgeber anspielte. "So hatten wir nach dem 0:1 auch in ein, zwei Situationen Glück."

"Das hatten wir schon ein paar Mal diese Saison"

Sein Team wies er vor Beginn der zweiten Hälfte trotzdem an, "nochmal mehr zu laufen, in die Tiefe zu gehen und sich Möglichkeiten zu erspielen, zu erkämpfen und zu erlaufen". Mit Erfolg: Stand FCM-Keeper Dominik Reimann dem Ausgleich zunächst im Wege, markierte schließlich Leon Damer das überfällige 1:1 mit einem traumhaften Freistoß. "Ich bin unheimlich froh, dass sich die Mannschaft für diesen Aufwand belohnt hat und wir hier nicht wieder sitzen und Lob kriegen, als Tabellenletzter eine couragierte Leistung abgerufen, aber wieder verloren zu haben", sagte Ziehl nach dem Spiel. "Das hatten wir schon ein paar Mal diese Saison."

Möglichst direkt am Mittwoch gegen den SV Wehen Wiesbaden soll an diese Leistung angeknüpft werden - und der Rückstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen weiter schmelzen.

pau

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