Bundesliga

Zaza in Wolfsburg, aber noch nicht beim VfL

Stürmersuche: Manager Allofs erklärt den Stand der Dinge

Zaza in Wolfsburg, aber noch nicht beim VfL

Wolfsburgs Wunschstürmer: Simone Zaza.

Wolfsburgs Wunschstürmer: Simone Zaza. Getty Images

Vertragslaufzeit (vier oder fünf Jahre), Ablösesumme (25 Millionen Euro) und das Spielergehalt (zwischen 3,3 und 4,5 Millionen Euro pro Jahr) - die italienischen Medien überschlagen sich in den vergangenen Tagen mit Vollzugsmeldungen im Fall Zaza. Klaus Allofs, der Wolfsburger Verhandlungsführer, trat am Sonntag jedoch erst einmal auf die Bremse. "Der Spieler war gestern da, wir hatten gute Gespräche, aber es ist weit von dem entfernt, was vermeldet wird." Sprich: Jetzt gehen die Verhandlungen erst richtig los. Denn auch die Details mit Juventus, erklärt Allofs, seien noch nicht geklärt. "Da ist nicht nur das Wollen eines Spielers. Auch Vertragsdetails oder die Ablösesumme muss man klären."

Immerhin: Zaza war da. Und hat, so glaubt der Manager, einen guten Eindruck vom VfL und der Stadt bekommen. Allofs: "Es ist immer wichtig, dass jemand Wolfsburg sieht, das mal spürt. Ich glaube, das ist eine Grundvoraussetzung. Das war Sinn und Zweck des gestrigen Treffens. Wer hierhin kommt, findet Bedingungen vor, die besser nicht sein können. Es gibt wenige, die sagen, da möchte ich auf gar keinen Fall spielen." Zaza habe sich "einige Dinge" angeschaut, erklärt der Geschäftsführer, "das Wichtigste ist der Arbeitsplatz". Wie der Poker um den 25-jährigen italienischen Nationalstürmer ausgeht? Allofs: "Ich lasse mich überraschen."

Mit einer schnellen Vollzugsmeldung rechnet der Manager aber nicht. "Das würde bedeuten, heute, morgen oder übermorgen. Das kann ich mir nicht vorstellen." Eine Hängepartie bis zum Ende der Transferperiode will Allofs aber auch nicht. "Das Wichtigste ist: Wir reden nicht über ein Komma, das noch anders gesetzt werden muss. Es sind verschiedene Parteien, die noch gar nicht gesprochen haben." Jetzt wird's Zeit.

Thomas Hiete