Bundesliga

Denis Zakaria und Juventus Turin - wird’s jetzt heiß?

Wechsel schon im Winter deutet sich an

Zakaria und Juve - wird’s jetzt heiß?

Wird das Interesse von Juventus Turin an Denis Zakaria bereits im Winter konkret?

Wird das Interesse von Juventus Turin an Denis Zakaria bereits im Winter konkret? imago images/Fotostand

In einen möglichen Transfer von Denis Zakaria zu Juventus Turin ist in den vergangenen Tagen wieder mehr Schwung gekommen. kicker-Informationen decken sich mit entsprechenden Informationen aus Italien, dort berichten die Transferexperten Gianluca di Marzio und Fabrizio Romano sogar von einem offiziellen Angebot, das Juve für den Mittelfeldspieler abgegeben haben soll. Insgesamt sieben Millionen Euro soll der Klub bereit sein, für Zakaria zu zahlen. Fünf Millionen Euro als Ablöse sofort. Zwei Millionen Euro als Bonuszahlung.

Gladbach will ablösefreien Abgang unbedingt vermeiden

Bei einer Ablösesumme in dieser Größenordnung ist zu erwarten, dass Gladbach Verhandlungsbereitschaft zeigt und Zakaria wohl auch abgeben würde. Der Vertrag des 25-Jähriges läuft aus, er könnte im Sommer ablösefrei gehen. Und es ist kein Geheimnis, dass die Fohlen einen Abschied von Spielern wie Zakaria oder Matthias Ginter (Vertrag läuft ebenfalls aus) ohne jegliche Einnahme unbedingt vermeiden wollen. An Zakaria sollen weiterhin aber auch andere Vereine starkes Interesse bekunden.

Zakaria spielt seit 2017 in Gladbach und absolvierte bisher 146 Pflichtspiele (11 Tore) für die Borussia. In der Mannschaft von Trainer Adi Hütter nimmt der Schweizer eine Schlüsselrolle ein, zumal der Nationalspieler mit seiner Dynamik und Zweikampfstärke auch als Mittelmann einer Dreierkette eingesetzt werden kann.

Abzuwarten wäre, ob bei einem Wechsel Zakarias ausreichend Geld vorhanden ist, um auf der Sechserposition kurzfristig nachlegen zu können. Geholt wurde bereits Innenverteidiger Marvin Friedrich von Union Berlin. Auf der anderen Seite ist Zakaria in Gladbach aber nicht der einzige Kandidat, der für einen Verkauf im Januar infrage kommt.

Jan Lustig