Bundesliga

Mainz 05: Youngster Nebel und Co. weiter "nah dran"

Mainz: Typische Anpassungsprobleme

Youngster Nebel und Co. weiter "nah dran"

Laut seines Trainers "weiter nah dran": Paul Nebel.

Laut seines Trainers "weiter nah dran": Paul Nebel. imago images

"Trotz des Tabellenplatzes sind wir eine Bundesligamannschaft, in der es nicht einfach ist, an Mitspielern vorbeizukommen", sagt der 40-Jährige und meint damit auch die vier NLZ-Eigengewächse, die in der Vorbereitung nach dem Sprung zu den Profis auf sich aufmerksam gemacht hatten. Während Paul Nebel (18) auf vier Kurzeinsätze kommt und Niklas Tauer (19) immerhin einmal eingewechselt wurde, standen Marlon Mustapha (19) und Merveille Papela (19) noch nicht im Spieltagsaufgebot, sondern liefen für die U 23 auf.

"Ich habe bei keinem Bauchschmerzen, ihn spielen zu lassen", betont Lichte, und auch bei "keinem das Gefühl, dass jemand am Fernseher sagen könnte, das habe nichts mit Bundesliganiveau zu tun". Aber im Konkurrenzkampf mit den gestandenen Spielern im ohnehin üppigen Kader reicht es derzeit eben nicht für mehr: "Das ist unsere Einschätzung der aktuellen Leistungsfähigkeit."

Keine unübliche Entwicklung

Auch Toptalent Nebel stand zuletzt zweimal nicht im Kader. "Paul hat seine Sache sehr ordentlich gemacht als er im Kader stand, aber es gibt im vorderen Bereich auch Alternativen. Er ist weiter nah dran", erklärt Lichte: "Er hat die Chance wie alle anderen, im Training so auf sich aufmerksam zu machen, dass wir nicht an ihm vorbeikommen." Das gelte auch für die anderen Talente.

Die derzeitige Entwicklung sei aber auch nicht unüblich, weiß Lichte, der bei Hannover 96 bereits Leiter der Nachwuchsabteilung war: "Bei den jungen Spielern ist es manchmal auch so, dass sie längere Phasen haben, in denen sie in ein Loch fallen und die Körperlichkeit erst einmal verarbeiten müssen, nachdem sie am Anfang einer Saison sehr gut dabei waren."

Patrick Kleinmann

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