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Württemberg stapelt tiefer: Nur noch die Hinrunde gilt als realistisch

wfv wäre auf Saisonabbruch vorbereitet

Württemberg stapelt tiefer: Nur noch die Hinrunde gilt als realistisch

Ein Saisonabbruch ist für ihn derzeit noch keine ernsthafte Option: wfv-Präsident Matthias Schöck

Ein Saisonabbruch ist für ihn derzeit noch keine ernsthafte Option: wfv-Präsident Matthias Schöck IMAGO / Pressefoto Baumann

Eines vorweg: Dass der Württembergische Fußballverband (wfv) mit seinem Präsidenten Matthias Schöck keine Glaskugel besitzt, die das exakte Datum für die Wiederaufnahme bereit hält, kann man ihm nun wirklich nicht zum Vorwurf machen.

Und so müssen Schöck und seine Mitstreiter eben notgedrungen von Zeit zu Zeit eine Neubewertung der Situation vornehmen. Konkret heißt das: Hatte man Anfang Dezember noch das Ziel, nach Abschluss der Hinrunde Auf- und Abstiegsrunden auszutragen, sagt der Verbandsboss nun auf der Internetseite des wfv: "Zugegebenermaßen benötigt man eine große Portion Optimismus, um zum jetzigen Zeitpunkt an diese Variante zu glauben." Daher "verfolgen wir als realistisches Minimalziel den sportlichen Abschluss der Hinserie", so Schöck.

Oder kommt es gar zum Horrorszenario "Saisonabbruch"? So weit möchte Schöck noch nicht gehen: "Eine Diskussion über einen vorzeitigen Saisonabbruch, wie sie andere Landesverbände teilweise führen, halten wir derzeit für verfrüht." Doch der Präsident weiß auch, dass diese Aussage auch nur eine begrenzte Halbwertszeit haben könnte und schiebt nach: "Wir sind mit unserem Prinzip, auf Sicht zu fahren und flexibel zu bleiben, bisher gut gefahren. Gänzlich ausschließen lässt sich ein Saisonabbruch aber natürlich nicht." Mit der im Juli 2020 geänderten Spielordnung wäre der Verband zumindest vorbereitet, könnte anhand der Quotientenregelung eine abgebrochene Spielzeit werten, inklusive Auf- und Absteiger.

stw