2. Bundesliga

Osnabrücks Kevin Wolze: "Daran müssen wir schleunigst arbeiten"

Osnabrücks Außenbahnspieler nach der elften Heimniederlage in Serie

Wolze: "Daran müssen wir schleunigst arbeiten"

Verlor mit Osnabrück das elfte Heimspiel am Stück: Kevin Wolze.

Verlor mit Osnabrück das elfte Heimspiel am Stück: Kevin Wolze. picture alliance

VfL-Außenbahnspieler Kevin Wolze analysierte nach dem Spiel bei "Sky": "Wir haben schlecht ins Spiel gefunden und das vermissen lassen, was wir uns vorgenommen hatten: Aggressiv den Gegner zu bearbeiten, nach vorne zu verteidigen. Beim Elfmeter haben wir auch nicht clever verteidigt. Danach wurde es besser, aber der letzte Pass fehlt uns einfach momentan. Wir spielen es ganz gut bis 20, 30 Meter vor das Tor und dann sind wir in den letzten Aktionen zu unsauber", so der 31-Jährige und appelliert: "Daran müssen wir schleunigst arbeiten."

Angesprochen auf die beiden Niederlagen gegen direkte Konkurrenten (0:1 gegen Regensburg sowie 0:4 gegen Braunschweig am Sonntag) sagte Wolze: "Das waren zwei wichtige Spiele, wenn man auf die Tabelle schaut. Regensburg hätten wir mit reinziehen können, das ist uns leider nicht gelungen." Im Hinblick auf den Saisonendspurt ergänzte er: "Wir müssen es einfach mal schaffen, in Führung zu gehen. Aber wir rennen ja seit gefühlt zehn, elf Spielen immer dem Rückstand hinterher. Und dann ist das in unserer Situation nicht einfach, damit umzugehen und jedes mal wieder neu anzulaufen."

Schmedes fordert "Alles-Oder-Nichts-Mentalität"

Benjamin Schmedes, Osnabrücks Geschäftsführer Sport, vermutete nach der Partie, "dass das 0:4 gegen Braunschweig noch in den Knochen gesteckt hat und in der ein oder anderen unsauberen Aktion sichtbar war. Wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen, gerade im letzten Drittel", gestand der 36-Jährige ein und forderte eine "Alles-Oder-Nichts-Mentalität" für die letzten Wochen.

cpr