Bundesliga

Wolfsburg: Sorge um Lacroix und Brekalo

Drei Tage vor dem Spiel in Freiburg

Wolfsburg: Sorge um Lacroix und Brekalo

Maxence Lacroix

Bitteres Ende: Maxence Lacroix musste verletzungsbedingt frühzeitig vom Platz. getty images

Die Freude war bei allen Beteiligten nach dem Schlusspfiff mindestens genauso groß wie die Erleichterung. Der VfL Wolfsburg hatte sich zu einem zwischenzeitlich enorm gefährdeten 2:0-Erfolg gegen den ukrainischen Erstligisten Desna Tschernihiw gemüht und sich dadurch für das Endspiel um die Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase gegen AEK Athen qualifiziert.

Etwas später am Donnerstagabend war die Euphorie bei Cheftrainer Oliver Glasner wohl bereits verflogen. Grund dafür ist die Sorge um zwei Stammspieler. Die Rede ist hierbei von Maxence Lacroix und Josip Brekalo.

"Der Einsatz ist bei beiden gefährdet"

Der 20-jährige Sommerneuzugang Lacroix (FC Sochaux) hatte sich durch seine starke Leistung zum Bundesliga-Auftakt gegen Leverkusen auf Anhieb in die "kicker Elf des Tages" gespielt und musste gegen Desna angeschlagen vom Platz (62. Minute). Offensivspieler Brekalo war aufgrund von Fußschmerzen im Qualifikationsspiel gar nicht erst mit dabei.

"Bei Josip ist es genau wie bei Maxence: Wir haben jetzt Donnerstagabend und spielen schon am Sonntag in Freiburg. Deshalb ist der Einsatz bei beiden gefährdet", kommentierte Glasner nach dem 2:0-Erfolg.

Das Lazarett der Wölfe ist mit drei Spielern zwar recht überschaubar, allerdings fehlen mit Mbabu (Knieverletzung), Pongracic (Pfeiffersches Drüsenfieber) und William (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) ausgerechnet drei Defensivspieler - darunter die beiden etatmäßigen Rechtsverteidiger. Aus diesem Grund musste Rechtsaußen Steffen in den letzten beiden Spielen bereits die für ihn ungewohnte Rolle ausfüllen. Der Ausfall von Innenverteidiger Lacroix würde damit umso schwerer wiegen.

phb

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