Bundesliga

Der VfL Wolfsburg hat Shootingstar Beto im Visier

VfL beobachtet Stürmer aus Portimonense

Wolfsburg hat Shootingstar Beto im Visier

Wird er Wolfsburger? Die Niedersachsen sind offenbar an Beto interessiert.

Wird er Wolfsburger? Die Niedersachsen sind offenbar an Beto interessiert. imago images

Sein neunter Saisontreffer vom vergangenen Spieltag kann sich sehen lassen. Im Heimspiel gegen Vitoria Guimaraes wird der aus dem Mittelfeld startende Beto steilgeschickt, mit hoher Geschwindigkeit nimmt er den Ball mit dem rechten Fuß mit, lässt den ihn attackierenden Verteidiger mit einer eleganten Bewegung stehen und schließt wuchtig mit links zum 3:0-Endstand für den SC Portimonense ab. Der 23-Jährige gehört zu den Shootingstars der Liga NOS - und hat sich unter anderem auch ins Visier des VfL Wolfsburg gespielt.

Die Niedersachsen sind unter der Führung von Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer mittlerweile zu einem guten Ort für aufstrebende Spieler aus kleineren Ligen geworden. Maxence Lacroix kam im vergangenen Sommer vom FC Sochaux aus der 2. Liga Frankreichs, Bartosz Bialek wechselte vom polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin zu den Wölfen.

Groß, aber technisch beschlagen

Wird Beto der nächste Stürmer im VfL-Kader, bei dem in der Offensive etwas Bewegung in den Kader kommen könnte? Bei Toptorjäger Wout Weghorst ist trotz der bevorstehenden Champions-League-Qualifikation der Traum von der Premier League noch nicht beendet, auch Daniel Ginczek, der schon im Winter ein Wechselkandidat war, dürfte sich angesichts seiner geringen Einsatzzeiten Gedanken machen. Entsprechend sichtet der VfL den Markt - und ist unter anderem auf Beto gestoßen. Groß (1,94 Meter), wuchtig, technisch dennoch beschlagen und mit guter Geschwindigkeit ausgestattet - so wird der Angreifer beschrieben. Der Portugiese ist nach kicker-Informationen einer von mehreren Kandidaten.

Angesichts seiner Leistungen für den aktuellen Tabellenneunten ist Beto, der mit vollem Namen Norberto Bercique Gomes Betuncal heißt, natürlich auch den Spitzenklubs FC Porto sowie Sporting und Benfica Lissabon aufgefallen, doch auch Wolfsburg zeigt sich interessiert, Verhandlungen oder Gespräche haben aber noch nicht stattgefunden. Beim SC Portimonense gäbe es jedoch einen bekannten Ansprechpartner: Robson Ponte, der von 2001 bis 2003 in 61 Ligaspielen 13 Tore und 16 Vorlagen im VfL-Trikot sammelte, ist Vize-Präsident beim Algarve-Klub.

Bis 2023 steht Beto in Portimao noch unter Vertrag, in dem eine festgeschriebene Ablöse von 40 Millionen Euro verankert ist. Dieser Preis wird jedoch kaum zu zahlen sein. In Portugal wird erwartet, dass der Torjäger den Klub im Sommer für deutlich weniger Ablöse verlässt.

Thomas Hiete

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