16:01 - 31. Spielminute

Tor 1:0
Mustafi
Eigentor, Kopfball
Wolfsburg

16:39 - 51. Spielminute

Tor 2:0
Weghorst
Linksschuss
Vorbereitung R. Baku
Wolfsburg

16:42 - 55. Spielminute

Gelbe Karte (Schalke)
William
Schalke

16:46 - 58. Spielminute

Tor 3:0
R. Baku
Rechtsschuss
Vorbereitung Weghorst
Wolfsburg

16:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Stambouli
für Schöpf
Schalke

16:51 - 64. Spielminute

Tor 4:0
Brekalo
Rechtsschuss
Vorbereitung Weghorst
Wolfsburg

17:00 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Hoppe
für Calhanoglu
Schalke

17:00 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Oczipka
für Raman
Schalke

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Philipp
für Mehmedi
Wolfsburg

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Joao Victor
für R. Baku
Wolfsburg

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Roussillon
für Arnold
Wolfsburg

17:07 - 79. Spielminute

Tor 5:0
Philipp
Rechtsschuss
Vorbereitung Roussillon
Wolfsburg

17:07 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Ginczek
für Brekalo
Wolfsburg

17:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Bialek
für Weghorst
Wolfsburg

17:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Maden
für Harit
Schalke

WOB

S04

Bundesliga

Wolfsburg - Schalke 5:0: Mustafi leitet nächste S04-Pleite ein

Wolfsburg festigt Platz drei - Weghorst an drei Toren beteiligt

Ein Treffer wie ein Spiegelbild: Mustafis Slapstick-Eigentor leitet nächste S04-Pleite ein

Bitteres Eigentor: Shkodran Mustafi (li.) hadert mit seinem Missgeschick.

Bitteres Eigentor: Shkodran Mustafi (li.) hadert mit seinem Missgeschick. imago images

Das 1:2 in Hoffenheim hatte beim VfL Wolfsburg einige personelle Ausfälle heraufbeschworen: Lacroix, Schlager (beide 5. Gelbe Karte) sowie Otavio (Rot nach eingesprungener Notbremse) mussten gesperrt aussetzen, Steffen hatte sich eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen. Neu dabei waren Pongracic, Guilavogui, Brekalo und Mehmedi, die vakant gewordene Linksverteidigerposition übernahm zunächst Baku, im Verlauf der ersten Hälfte dann Gerhardt.

Schalkes Trainer Dimitrios Grammozis griff nach seiner Premiere beim 0:0 gegen Mainz zu zwei Änderungen und brachte Harit und Schöpf für Bozdogan und Hoppe.

Mehmedi kann nicht mehr ausweichen: Guilavoguis Tor zählt nicht

Sein Team trat in den Anfangsminuten trotz der klaren Außenseiterrolle durchaus mutig auf, nach etwa zehn Minuten manifestierte sich aber doch immer mehr das erwartete Bild und der VfL übernahm die Spielkontrolle. Den ersten gefährlichen Abschluss verzeichnete Weghorst, dessen Schuss von der Strafraumgrenze von Thiaw nur knapp neben das Tor abgefälscht wurde (14.). Nach der folgenden Ecke traf Guilavogui per Kopf - doch der Treffer zählte nicht. Der Ball, der wohl auch so ins Tor geflogen wäre, war kurz vor der Linie noch auf den Fuß des im Abseits stehenden Mehmedi gefallen (15.).

Spieler des Spiels
VfL Wolfsburg

Wout Weghorst Sturm

1,5
Spielnote

Der fußballerischen Trostlosigkeit im ersten Durchgang folgte durch Wolfsburgs Steigerung eine extreme Einseitigkeit nach der Pause.

4
Tore und Karten

1:0 Mustafi (31', Eigentor, Kopfball)

2:0 Weghorst (51', Linksschuss, R. Baku)

3:0 R. Baku (58', Rechtsschuss, Weghorst)

4:0 Brekalo (64', Rechtsschuss, Weghorst)

5:0 Philipp (79', Rechtsschuss, Roussillon)

VfL Wolfsburg
Wolfsburg

Casteels3 - Mbabu2,5, Pongracic3, Brooks3, R. Baku2 - Guilavogui3, Arnold2,5 , Brekalo3 , Mehmedi3,5 , Gerhardt3,5 - Weghorst1,5

FC Schalke 04
Schalke

Rönnow3,5 - Becker4,5, Mustafi6 , Thiaw4,5 - William5,5 , Kolasinac5, S. Serdar5, Calhanoglu5 , Schöpf5,5 , Harit5 - Raman5,5

Schiedsrichter-Team
Sören Storks

Sören Storks Velen

2,5
Spielinfo

Stadion

Volkswagen-Arena

Ärgerlich für Wolfsburg, das in der Folge zwar wenig überraschend das spielbestimmende Team blieb, aber gegen aktiv gegen den Ball arbeitende Schalker kaum flüssige Kombinationen aufziehen konnte. S04 machte einen stabilen Eindruck, ließ Wolfsburg durch aktives Pressing wenig Zeit zur Entfaltung und wagte sich gelegentlich auch nach vorne, ohne dabei aber für echte Gefahr zu sorgen.

Slapstick-Eigentor reißt Schalkes Bemühungen ein

Umso bitterer für Grammozis, dass sich sein Team die gute Defensivleistung der ersten halben Stunde dann selbst mit einem Slapstick-Eigentor einriss: Thiaw spitzelte die Kugel Mehmedi im Fuß und auf den Kopf von Mustafi, der sie überrascht, aber vollkommen unbedrängt gegen die Laufrichtung von Rönnow im eigenen Tor verfrachtete (31.) - ein Tor wie ein Spiegelbild der Schalker Saison und auch für den folgenden Spielverlauf.

Der Treffer brachte die Königsblauen sichtlich aus dem zuvor ordentlich funktionierenden Konzept, Wolfsburg wurde - auch dank einer Umstellung (Baku rückte nach rechts vorne, Gerhardt nach links hinten) - immer drückender, ließ aber die letzte Konsequenz im und um den Strafraum vermissen.

25. Spieltag

Wolfsburg dreht auf - Schalke komplett überfordert

Das änderte sich dann kurz nach der Pause: Baku schaltete schnell und setzte Weghorst in Szene, der mit einem harten Linksschuss auf 2:0 stellte (51.). Die Schalker Gegenwehr war damit gebrochen und S04 half dem VfL nun erneut in Person von Mustafi beim Toreschießen. Der Innenverteidiger verlor den Ball vor dem eigenen Strafraum, Weghorst revanchierte sich bei Baku mit einem mustergültigen Querpass - 3:0 (58.).

Erst danach kam Schalke durch William (61.) und Mustafi (62.) zu den ersten beiden nennenswerten Abschlüssen - doch defensiv wurden die Knappen nun nach Strich und Faden auseinandergenommen. Weghorst verzeichnete mit einer tollen Brustannahme und folgender Weiterleitung auf Brekalo die dritte Torbeteiligung des Tages, der Kroate stand komplett frei vor Rönnow und schob lässig zum 4:0 ein (64.).

Es wird richtig deutlich: Philipp setzt den Schlusspunkt

Bei Schalke waren nun alle Dämme gebrochen und Wolfsburg hatte richtig Lust am Fußballspielen gefunden. Arnolds Distanzschuss zischte nur knapp vorbei (71.), der eingewechselte Philipp scheiterte zweimal an Rönnow (74., 77.), ehe er sich im dritten Anlauf dann belohnte - und wieder ging es viel zu leicht: Der ebenfalls eingewechselte Roussillon kam links ganz einfach an Wolfsburg-Leihgabe William vorbei, bediente Joker-Kollege Philipp, dessen Abschluss Rönnow diesmal erst hinter der Linie parieren konnte (79.).

Im Anschluss nahmen die Niedersachsen zwei Gänge raus und konnten die Kräfte bereits für die kommende Woche schonen. Dann gastiert der Tabellendritte am Samstag (15.30 Uhr) beim Nordduell in Bremen. Für Schalke hingegen gehen die Bundesliga-Lichter allmählich aus: Durch den Sieg von Mainz 05 im Parallel-Spiel haben die Knappen nun schon elf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Am kommenden Samstagabend (18.30 Uhr) empfängt S04 dann die Borussia aus Mönchengladbach zum Krisenduell.

Bilder zur Partie VfL Wolfsburg - FC Schalke 04