15:51 - 22. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Mbabu
Wolfsburg

16:50 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Philipp
für Roussillon
Wolfsburg

16:51 - 63. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Gerhardt
Wolfsburg

16:53 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Rexhbecaj
für Drexler
Köln

16:56 - 69. Spielminute

Tor 1:0
Brekalo
Rechtsschuss
Vorbereitung Weghorst
Wolfsburg

17:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Joao Victor
für Brekalo
Wolfsburg

17:03 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Kainz
für Katterbach
Köln

17:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Andersson
für Hector
Köln

17:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
M. Meyer
für Duda
Köln

17:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Dennis
für M. Wolf
Köln

17:20 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Kainz
Köln

17:20 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Guilavogui
für X. Schlager
Wolfsburg

WOB

KOE

Bundesliga

Josip Brekalo erlöst den VfL Wolfsburg - 1:0-Arbeitssieg gegen Köln

Köln schlägt sich wacker - Andersson und Kainz geben Comeback

Brekalo erlöst Wolfsburg: Arbeitssieg gegen Köln

Lücke gefunden: Josip Brekalo erlöst den VfL Wolfsburg mit seinem Treffer zum 1:0.

Lücke gefunden: Josip Brekalo erlöst den VfL Wolfsburg mit seinem Treffer zum 1:0. picture alliance

VfL-Coach Oliver Glasner musste nach dem 2:1-Erfolg in Bremen auf Mehmedi (Wade) verzichten. Dafür feierte Roussillon sein Startelf-Comeback in der Viererkette, sodass Gerhardt wieder in die Mittelfeldzentrale aufrückte.

Kölns Trainer Markus Gisdol nahm gegenüber dem 2:2 gegen Dortmund keine Veränderung vor. Jedoch konnte der 51-Jährige immerhin die Langzeitverletzten Kainz und Andersson erstmals für den Kader nominieren.

Hector an die Latte - Wölfe ohne Offensivdrang

"Wir müssen uns etwas Gutes einfallen lassen", hatte Gisdol vor dem Spieltag betont. Und seine Mannschaft hatte offenbar einen guten Plan, um den VfL weitgehend in Schach zu halten. Der FC ließ sich vom Pressing der Wölfe nicht unterkriegen und setzte selbst vereinzelt Nadelstiche. Kapitän Hector kam dabei dem Führungstreffer sogar ganz nah und traf aus sechs Metern die Latte (14.).

Spieler des Spiels
VfL Wolfsburg

Wout Weghorst Sturm

3
Spielnote

Knapper als erwartet, allerdings ohne viele Höhepunkte und fußballerische Glanzlichter.

4
Tore und Karten

1:0 Brekalo (69', Rechtsschuss, Weghorst)

VfL Wolfsburg
Wolfsburg

Casteels3 - Mbabu3,5 , Lacroix3, Brooks3,5, Roussillon4 - X. Schlager3,5 , Arnold3, R. Baku3,5, Gerhardt4,5 , Brekalo4 - Weghorst3

1. FC Köln
Köln

T. Horn3 - Ehizibue4, Jorge Meré3, Czichos3, Katterbach3,5 - Skhiri3,5, Hector3,5 , M. Wolf4,5 , Drexler4,5 , Jakobs4,5 - Duda4

Schiedsrichter-Team
Robert Hartmann

Robert Hartmann Wangen

2
Spielinfo

Stadion

Volkswagen-Arena

Beim VfL war offensiv mächtig Sand im Getriebe. 17-Tore-Mann Weghorst wurde nicht in Szene gesetzt, Rousillon hatte defensiv mit Wolf und Co. genug zu tun und Mbabu auf der rechten Angriffsseite wurde - wenn nötig - gedoppelt. Bis zur ersten gefährlichen VfL-Möglichkeit durch Schlager dauerte es bis zur 33. Minute: Der österreichische Nationalspieler schoss knapp am Tor vorbei.

Weil es den Kölnern über die Gesamtdauer der ersten Hälfte gelang, mehr Ballbesitz zu kreiieren und die Wolfsburger defensiv immer wieder zu fordern, war das 0:0 zur Pause aus Wölfe-Sicht sogar ein bisschen glücklich.

Der 27. Spieltag

Die Wölfe kamen aggressiver und mit deutlich mehr Nachdruck aus der Kabine und hatten mit ihrem Pressing in der gegnerischen Hälfte mehr Erfolg als noch in den ersten 45 Minuten. Bis auf einen Gerhardt-Schlenzer (49.) hatte die Effzeh-Abwehr aber weiterhin alles im Griff.

Weghorst setzt nach, Brekalo findet die Lücke

Dabei blieb es zunächst auch, sodass Glasner mit Philipp einen frischen Impuls setzte. Der entscheidende Impuls zum Führungstreffer kam dann aber von Weghorst, der zentral an der Strafraumgrenze gut nachsetzte, sich gegen mehrere Kölner behauptete und links Brekalo anspielte. Der Schuss des Kroaten wurde noch leicht abgefälscht und ging so an Horn vorbei ins Tor (69.).

Gisdol musste ins Risiko gehen und setzte dabei auf zwei Rekonvaleszenten: Kainz (nach Knie-OP) und Andersson (Knochenödem) kamen nach mehrmonatigen Verletzungspausen für die Schlussviertelstunde aufs Feld. Einen richtigen Input hatte das Duo aber ebenso wenig wie die kurz darauf eingewechselten Meyer und Dennis. Vielmehr stand die zweitbeste Defensive der Liga bombenfest und brachte das 1:0 souverän über die Zeit. Zum fünften Mal in Serie blieben die Wölfe in der Liga im eigenen Stadion ohne Gegentor (4/1/0) - das war den Niedersachsen zuvor noch nie gelungen.

Wolfsburg reist am kommenden Samstag (15.30 Uhr) im Kampf um die Champions-League-Plätze zu Eintracht Frankfurt. Der 1. FC Köln ist am Sonntag (18 Uhr) Gastgeber von Mainz 05 in einem vielleicht richtungsweisenden Duell um den Klassenerhalt.

Bilder zur Partie VfL Wolfsburg - 1. FC Köln