Formel 1

Wolff: Lewis Hamilton bettelt nicht um neuen Vertrag

Mercedes-Teamchef ist gelassen

Wolff: Hamilton bettelt nicht um neuen Vertrag

Funken auf einer Wellenlänge: Rekordweltmeister Lewis Hamilton und Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

Funken auf einer Wellenlänge: Rekordweltmeister Lewis Hamilton und Mercedes-Teamchef Toto Wolff. IMAGO/HochZwei

"Das sehe ich überhaupt nicht so", antwortete der 51-jährige Wolff im Interview des Magazins "Auto, Motor und Sport" auf eine entsprechende Frage. "Ich habe mich schon sehr früh ausgesprochen, dass Lewis bei uns immer einen Sitz haben wird. Eine Entscheidung wird immer zwischen uns diskutiert", sagte Wolff über den Rekordweltmeister aus England.

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Hamilton (38) besitzt bei den Silberpfeilen noch einen Vertrag bis zum Ende dieses Jahres. Längst wird darüber spekuliert, dass der Routinier bereits Verhandlungen für 2024 und 2025 führt und ihm schon ein neuer Zweijahresvertrag vorliegt. "Lewis wäre der Erste, der sagen würde, wenn es ihm keinen Spaß mehr macht oder er glaubt, dass er Defizite habe", sagte Wolff, ohne die konkreten Gerüchte zu kommentieren. Mercedes werde am eigenen Vorgehen jedenfalls nichts ändern. "Verhandeln werden wir sicher wie in den vergangenen Jahren. Ich sehe keinen Anhaltspunkt, dass wir etwas ändern müssten", sagte Wolff.

Mercedes geht mit Hamilton und dessen Landsmann George Russell in die Anfang März in Bahrain beginnende neue Saison. Nach zwei WM-Titeln nacheinander für Max Verstappen im Red Bull möchte der deutsche Autobauer wieder ganz vorne mitmischen. Hamilton träumt noch vom Gewinn seiner achten Weltmeisterschaft, die ihn zum alleinigen Rekordchampion machen würde. Noch teilt er sich diese Ehre mit Michael Schumacher. Immer wieder hatte Hamilton im Vorjahr betont, noch mehrere Jahre fahren zu wollen.

Von Bahrain bis Abu Dhabi

Die neue Formel-1-Saison startet am 5. März mit dem Grand Prix von Bahrain. Insgesamt stehen 23 Rennen im Kalender, ein deutscher Grand Prix findet auch 2023 nicht statt. Das Finale steigt am 26. November in Abu Dhabi.

mas, dpa

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