Bundesliga

Wohin mit "Verteidigungsmonster" Bender?

Dortmund: Offene Personalfragen beim BVB

Wohin mit "Verteidigungsmonster" Bender?

Überzeugte als Innenverteidiger: Sven Bender (li.).

Überzeugte als Innenverteidiger: Sven Bender (li.). Getty Images

Dass der BVB am Samstagabend in Wolfsburg mit 2:1 gewann und den Vorsprung auf den Pokalsieger in der Liga auf zehn Punkte ausbaute, lag auch an der herausragenden Leistung von Bender. Der 26-Jährige bildete aufgrund der krankheitsbedingten Ausfälle von Mats Hummels und Sokratis zusammen mit Neven Subotic die Innenverteidigung und war neben Henrikh Mkhitaryan der beste Dortmunder (kicker-Note 1,5). "Sven", lobte BVB-Sportdirektor Michael Zorc, "hat den Laden hinten zusammengehalten". Und die Ruhr Nachrichten bemerkten, der unter Jürgen Klopp als "Balleroberungsmonster" gefeierte Bender "sei ab sofort auch Verteidigungsmonster".

Dabei ist Bender bekanntlich gelernter Mittelfeldspieler. Aufgrund der großen Konkurrenz auf der Position vor der Abwehr hat er sich allerdings inzwischen mit der Alternativ-Rolle als Innenverteidiger abgefunden. Schließlich stehen seine Chancen in der Viererkette etwas besser, auf seine Einsätze zu kommen, als auf seiner Stammposition. "Wenn man jahrelang Sechser spielt, gehört das nicht zur Lieblingsposition. Aber ich habe das schon mal betont: So, wie wir derzeit beim BVB Fußball spielen, kommt mir diese Position schon entgegen", sagte er bei Sky und meinte: "Ich fühle mich immer wohler, trotzdem spiele ich auch gerne auf der Sechs."

Bundesliga - 16. Spieltag
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Bender gegen PAOK wieder auf Bank?

Spannend wird nun die Frage sein, welche Rolle Bender nach seinen guten Leistungen in Wolfsburg und zuvor auch schon gegen Stuttgart (4:1), als er den geschonten Hummels vertrat, am Donnerstag zuteil wird. Dann kämpft der BVB in der Europa League gegen PAOK Saloniki (19 Uhr, LIVE bei kicker.de) um den Gruppensieg, und Hummels, Sokratis und auch Julian Weigl sollten wieder zur Verfügung stehen. Bender, der im Hinspiel in Griechenland erstmals unter Thomas Tuchel als Innenverteidiger in der Startelf stand, könnte beim Wiedersehen erneut im Abwehrzentrum auflaufen, eine Chance auf der Sechs erhalten - oder aber, das "Verteidigungsmonster" muss auf der Bank Platz nehmen.

Jan Reinold

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