Handball

WM im Januar: Europas Topligen arbeiten an gemeinsamer Empfehlung

HBL-Geschäftsführer Bohmann um Ruhe bemüht

WM im Januar: Europas Topligen arbeiten an gemeinsamer Empfehlung

Er ist um die Bewahrung eines kühlen Kopfes bemüht: HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann.

Er ist um die Bewahrung eines kühlen Kopfes bemüht: HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. imago images

"Eine gemeinsame Position, ob und wenn ja unter welchen Voraussetzungen Spieler abgestellt werden, ist wünschenswert", erklärte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann dem SID. Bis spätestens Ende Dezember "sollte es eine abgestimmte Empfehlung geben, wobei unabhängig von dieser Empfehlung jeder Spieler selbst entscheiden muss, ob er an der WM teilnimmt".

Zuletzt hatte es angesichts steigender Corona-Fallzahlen eine kontroverse öffentliche Debatte über das Mega-Turnier mit 32 Teams in Ägypten gegeben, auch von Spielerseite gab es scharfe Kritik an der geplanten Austragung. "Wir nehmen die Sorgen und Ängste von Spielern und Klubs deutlich wahr, sehen aber auch die Notwendigkeiten und Wünsche der nationalen und internationalen Verbände", sagte Bohmann und betonte, dass "die Gesundheit aller Beteiligten die absolute Priorität hat. Das ist unverhandelbar."

Bohmann warb dafür, "nun erst einmal die Schärfe aus den Diskussionen zu nehmen. Bis zur WM sind es noch knapp zwei Monate, da kann gerade in einer hoch dynamischen Situation, wie wir sie zurzeit erleben, noch einiges passieren." Deshalb sehe er "keine Dringlichkeit, das jetzt zu entscheiden. Wir sollten die Pandemie-Entwicklung in den teilnehmenden Ländern und in Ägypten weiter beobachten", so Bohmann.

msc/sid

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