Bundesliga

Wirbel um Bebou: Gladbach hat 10-Millionen-Klausel nicht gezogen

Togoer entspricht durchaus dem Beuteschema der Borussia

Wirbel um Bebou: Gladbach hat 10-Millionen-Klausel nicht gezogen

Ihlas Bebou

Sorgt für Wirbel: Ihlas Bebou von Hannover 96. picture alliance

Fredrik Gulbrandsen von RB Salzburg. Ruben Vargas vom FC Luzern. Benito Raman und Dodi Lukebakio von Fortuna Düsseldorf. Luca Waldschmidt vom SC Freiburg. Maximilian Philipp von Borussia Dortmund. Zuvor auch schon Max Kruse von Werder Bremen und viele weitere Kandidaten. Fast täglich kommt ein neuer Name hinzu, der bei Borussia Mönchengladbach als Verstärkung für die Offensive gehandelt wird.

Nun berichten verschiedene Medien, dass die Fohlen bei Ihlas Bebou von Hannover 96 sogar schon Fakten geschaffen und die Ausstiegsklausel in Höhe von zehn Millionen Euro gezogen haben. Der Wechsel sei perfekt, heißt es. Aber: Nach verlässlichen kicker-Informationen aus Gladbach und Hannover entsprechen die Berichte nicht den Tatsachen.

Vom Profil her würde Bebou durchaus ins Beuteschema der Borussen passen. Der 25-Jährige ist ein extrem schneller, torgefährlicher Angreifer, also genau der Spielertyp, der die Offensive in der kommenden Saison bereichern könnte. Aus diesem Grund befasste man sich im Borussia-Park in der Vergangenheit schon häufiger mit dem Togoer. Verletzungen an Muskeln und Sehnen zwingen Bebou seit November zur Pause, ein Comebackversuch im Januar scheiterte, inzwischen allerdings naht die Rückkehr , nachdem der Stürmer das Mannschaftstraining wieder aufgenommen hat. In Bebous Vertrag (Laufzeit bis Sommer 2021) ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von zehn Millionen Euro verankert - Gladbach jedoch hat diese 10-Millionen-Klausel nicht gezogen.

Jan Lustig/Michael Richter

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