2. Bundesliga

1. FC Magdeburg holt Daniel Heber von Rot-Weiss Essen

Abwehrspieler erhält die Rückennummer 15

"Wir mussten handeln": Magdeburg holt RWE-Kapitän Heber

Verteidigt künftig für Magdeburg: Daniel Heber.

Verteidigt künftig für Magdeburg: Daniel Heber. IMAGO/Markus Endberg

Nach viereinhalb Jahren ist für Daniel Heber an der Hafenstraße Schluss. Nach dem Aufstieg im Sommer 2022 und 17 Drittligaspielen für den Aufsteiger will der 28-Jährige "den nächsten Schritt in seiner Profikarriere machen", wie Essen am Dienstag mitteilte. Dieser Schritt führt eine Liga höher nach Magdeburg.

"Die Entscheidung, RWE zu verlassen, ist mir alles andere als leichtgefallen", gibt Heber zu, doch die Möglichkeit, "in der 2. Bundesliga spielen zu können", wollte der Innenverteidiger nicht verstreichen lassen.

"Daniel hat sich im vorletzten Sommer trotz einiger höherklassiger Angebote dazu entschieden, bei uns zu bleiben", erklärte Jörn Nowak, nun wollte man den Wechselwunsch des Kapitäns respektieren, "auch wenn uns sein Abgang sicherlich schmerzt". Der RWE-Sportdirektor hob aber hervor, "dass der Wechsel unter den Rahmenbedingungen für alle Beteiligten eine gute Lösung ist".

Wir mussten handeln und haben mit Daniel einen Spieler verpflichtet, der uns im Defensivbereich auf mehreren Positionen weiterhelfen kann.

Otmar Schork

Magdeburgs Trainer Christian Titz kennt "Daniel aus unserer gemeinsamen Zeit bei Rot-Weiss Essen. Er ist ein schneller, zweikampfstarker Spieler, der in der Abwehrreihe auf mehreren Positionen variabel einsetzbar ist."

Gut für den FCM, denn der Zweitligist hat nicht zuletzt "aufgrund unserer seit längerem anhaltenden Verletztenmisere" reagiert, wie FCM-Geschäftsführer Otmar Schork unterstreicht. "Wir mussten handeln und haben mit Daniel einen Spieler verpflichtet, der uns im Defensivbereich auf mehreren Positionen weiterhelfen kann."

Heber bekommt die Rückennummer 15

Heber wird künftig mit der Rückennummer 15 in der Defensive des abstiegsgefährdeten Tabellenvorletzten aus Magdeburg auflaufen, die mit 33 Gegentreffern den schlechtesten Wert der Liga aufweist. Für den FCM geht es am Freitagabend in Düsseldorf (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) wieder los. Ob Heber schon dabei ist, wird sich zeigen.

nik

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