2. Bundesliga

Shinta Appelkamp lässt Fortuna wieder hoffen - Düsseldorfs Traum lebt

Appelkamp lässt Fortuna wieder hoffen

"Wir können die Tabelle auch lesen" - Düsseldorfs Bundesliga-Traum lebt

Er herzte sie nach dem Spiel alle: Düsseldorfs Trainer Uwe Rösler (re.) war nach dem Sieg über Karlsruhe überglücklich.

Er herzte sie nach dem Spiel alle: Düsseldorfs Trainer Uwe Rösler (re.) war nach dem Sieg über Karlsruhe überglücklich. imago images

So hatten sie ihren Trainer in Düsseldorf noch selten erlebt. Kaum war das Spiel abgepfiffen, sprang Uwe Rösler in die Höhe, herzte seine Spieler der Reihe nach, hüpfte durch die Gegend und ließ seiner Freude freien Lauf. Was auch gegen den KSC wieder auf dem Spiel gestanden hatte, wurde spätestens bei diesen Bildern klar.

Und mit Blick auf den dramatischen Spielverlauf wurde die Freude nur noch nachvollziehbarer: Denn die Fortuna drehte die Partie nach frühem Rückstand, kassierte den Ausgleich und schlug mit der letzten Aktion in Person von Shinta Appelkamp noch einmal zu - 3:2.

Trainersteckbrief Rösler
Rösler

Rösler Uwe

Spielersteckbrief Bodzek
Bodzek

Bodzek Adam

Spielersteckbrief Appelkamp
Appelkamp

Appelkamp Shinta

Youngster Appelkamp überzeugt - mal wieder

"Es war extrem dramatisch. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl und ich freue mich riesig", so der 20-jährige Torschütze nach der Partie am "Sky"-Mikrofon. Der Youngster ist eine der Entdeckungen in dieser Saison und könnte den wohl wichtigsten Treffer der laufenden Spielzeit erzielt haben.

Denn durch den knappen Erfolg schließen die Rheinländer auf den HSV auf Rang drei auf und sind mit 52 Zählern punktgleich mit den Hansestädtern. Nicht zu vernachlässigen ist natürlich die KSV Holstein Kiel, die noch drei Spiele mehr zu absolvieren hat und nur zwei Zähler hinter Düsseldorf und dem HSV liegt.

"Wir sind auf die Anderen angewiesen"

Vielleicht sind sie auch deshalb nur semi-euphorisch bei der Fortuna. Zwar habe man, so Appelkamp, "eine große Etappe genommen, einen Riesenschritt gemacht", doch Kapitän Adam Bodzek ergänzt: "Wir können die Tabelle auch lesen. Wir sind auf die Anderen angewiesen."

Auch wenn diese Aussage inhaltlich stimmt, könnte es für die Fortuna doch noch ein spannendes Saisonfinale werden. Denn die heimstärkste Mannschaft der Liga ist als nächstes im heimischen Stadion erst gegen Braunschweig (kommender Samstag, 13 Uhr), dann gegen Aue (16.05.) gefordert - zwei Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Und am letzten Spieltag gastieren die Rheinländer dann bei der SpVgg Greuther Fürth, die aktuell fünf Zähler vor der Fortuna auf Platz zwei rangiert. Dort könnte es dann zum Showdown kommen.

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