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Stuttgarter Kickers: Mohamed Baroudi und Ruben Reisig gehen

Oberliga Baden-Württemberg

"Wir haben eine Verantwortung": Stuttgarter Kickers müssen Mohamed Baroudi und Ruben Reisig abgeben

Hat eine neue Zukunftsperspektive im Blick: Mohamed Baroudi verlässt genauso wie Ruben Reisig die Stuttgarter Kickers.

Hat eine neue Zukunftsperspektive im Blick: Mohamed Baroudi verlässt genauso wie Ruben Reisig die Stuttgarter Kickers. imago images/Pressefoto Baumann

Oberliga Baden-Württemberg

Beim Ansinnen, kommende Saison den langersehnten Aufstieg in die Regionalliga zu vollbringen, werden Mohamed Baroudi und Ruben Reisig den Stuttgarter Kickers nicht mehr zur Verfügung stehen.

Der Grund ist nicht etwa der, dass die Kickers Platz in ihrem Kader schaffen wollen, um mit frischen Kräften den neuen Anlauf anzugehen, vielmehr wollte der Verein das Duo behalten, das sich allerdings für andere, noch unbekannte Angebote, entschieden hat.

"Bei beiden haben wir bis zuletzt daran gearbeitet, dass sie weiterhin das Trikot der Kickers tragen", verrät Sportdirektor Marc Stein auf der vereinseigenen Internetseite. Denn, so Stein, "beide waren Stützen unseres Teams und haben sich in Degerloch auch immer wohlgefühlt".

Gerade bei "Momo" war uns wichtig, dass er sich immer bei den Kickers zuhause fühlt.

Marc Stein, Sportdirektor über Mohamed Baroudi

Bei Baroudi komme laut Stein noch eine andere Komponente hinzu: "Gerade bei 'Momo', der ja seit seiner Jugend bei uns war, war uns wichtig, dass er sich immer bei den Kickers zuhause fühlt. Auch in den letzten Wochen haben wir ihn unterstützt, ihm eine Wohnung im Kickers-Umfeld besorgt und waren stets für ihn da."

Half alles nichts. Präsident Rainer Lorz ahnt, warum: "Beide Spieler haben wohl Angebote vorliegen, mit denen wir nicht mehr mithalten konnten." Und sämtliche Wünsche einfach abzunicken, das kam für Lorz nicht infrage: "Wir haben eine Verantwortung für die gesamte Mannschaft und den gesamten Verein - und der werden wir gerecht."

stw

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