2. Bundesliga

Winko wehrt sich gegen Vorwürfe

Reutlingen: "Lizenzentzug als Todesstrafe"

Winko wehrt sich gegen Vorwürfe

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Gegen Präsident Dieter Winko soll es Morddrohungen gegeben haben, gestern wurde eine Demonstration abgehalten - das Thema Lizenzentzug für den SSV Reutlingen schlägt weiterhin hohe Wellen.

Nachdem die Verantwortlichen des SSV Reutlingen mehrere Tage auf Tauchstation gegangen waren, erläuterten sie nun die Anklagepunkte. "Wir haben weder Bilanzen gefälscht noch Zahlen geschönt", formulierte Winko. Laut Aussage des Vereinschefs legt die Deutsche Fußball-Liga (DFL) den Reutlingern zur Last, mehrere finanzielle Transaktionen nicht oder erst mit Verzögerung gemeldet zu haben.

Die Beschwerde der Reutlinger, die bis zum morgigen Dienstag bei der DFL eingehen muss, formuliert Dr. Reinhard Rauball. "Ich beurteile den Fall als außerordentlich ernst", sagt der frühere Präsident von Borussia Dortmund. Für ihn sei jedoch die Frage, ob "der Lizenzentzug als Todesstrafe angemessen" sei.