Bundesliga

Windhorst-Vorwürfe "unzutreffend": Hertha gibt Stellungnahme ab

Verein bietet Tennor Unterstützung bei Käufersuche an

Windhorst-Vorwürfe "unzutreffend": Hertha gibt Stellungnahme ab

Gesprächsthema in Berlin: Lars Windhorst.

Gesprächsthema in Berlin: Lars Windhorst. imago images/Metodi Popow

In dem Schreiben wehrt sich Hertha gegen die Behauptung der Windhorst-Seite, Bernstein habe entschieden, "sich ohne Prüfung der Beweislage den Vorverurteilungen anzuschließen". Auch auf das Angebot Windhorsts, "unsere Mehrheits-Anteile in Höhe von 64,7 Prozent zum damaligen Kaufpreis zurückzukaufen", gingen die Berliner ein.

Herthas Stellungnahme im Wortlaut:

Entgegen der Erklärung vom vergangenen Freitag (30.09.22), uns bis zu einer umfassenden Klärung und Bewertung des Sachverhalts durch die Experten einer von uns beauftragten Kanzlei in der Öffentlichkeit dazu nicht weiter zu äußern, möchten wir aufgrund der per Facebook getätigten Veröffentlichungen unseres Aktionärs Lars Windhorst vom heutigen Tag (05.10.22) Stellung nehmen.

Die Gremien des Hertha BSC e.V. haben nach Erscheinen des Artikels in der Financial Times und anschließender Beratung am Freitag (30.09.) eine Kanzlei mit der Prüfung des Sachverhaltes beauftragt.

Ebenso haben die Gremien des Hertha BSC e.V. Lars Windhorst um eine Stellungnahme gebeten. Diese ist am Montag eingegangen und enthielt seitens Tennor den Wunsch nach einem persönlichen Treffen mit dem Präsidenten sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Hertha BSC e.V..

Der Facebook-Post von Lars Windhorst vom heutigen Nachmittag entspricht nicht dem Besprochenen und Verabredeten. Die darin erhobenen sonstigen Vorwürfe sind unzutreffend.

Hertha BSC in einer Stellungnahme

Diesem Wunsch sind die Beteiligten am Mittwochmorgen in einem einstündigen Gespräch nachgekommen. Zudem wurde ein weiteres Treffen für den kommenden Montag vereinbart. Der Facebook-Post von Lars Windhorst vom heutigen Nachmittag entspricht nicht dem Besprochenen und Verabredeten. Die darin erhobenen sonstigen Vorwürfe sind unzutreffend.

hertha und Windhorst: die hintergründe

Mit Beginn der Amtszeit von Präsident Kay Bernstein gab es mit Blick auf die Kritikpunkte der Vergangenheit diverse Gespräche hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen Tennor und Hertha BSC. Es wurde ein regelmäßiger und formaler Termin zur Abstimmung von Strategie und Themen verabredet und initiiert, welcher seit Juni bis heute zweimal stattfand und diese Woche ein weiteres Mal hätte stattfinden sollen.

Nach Veröffentlichung des Artikels in der Financial Times am vergangenen Donnerstag (29.09.22) gab es Kontakt zwischen Tennor und Hertha BSC.

Hertha BSC, Kay Bernstein oder ein anderer Vertreter des Vereins haben sich zu keinem Zeitpunkt Lars Windhorst oder Tennor gegenüber vorverurteilend in der Öffentlichkeit geäußert.

Hertha BSC bietet Tennor die Unterstützung bei der Käufersuche in einem geordneten Investorenprozess im besten Interesse von Hertha BSC und Tennors Investoren und Gläubigern an.

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kicker News vom 1.12.2022, 16:00 Uhr
01. Dezember 202201:52 Minuten

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